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Carro lässt sich über seine Küste mit verschiedenen Schwerpunkten entdecken: Die voie verte de Carro aux Laurons ist ein 1,5 km langer Weg zwischen Carro und Les Laurons; die Plage de Carro besteht teils aus Sand und teils aus Kieselsteinen; Baou Tailla steht für die Geschichte der Küstensteinbrüche. Dazu kommen Wassersport, ein kleiner Fischerei- und Sportboothafen sowie ein Fischmarkt, dessen Verkauf an die Rückkehr der Trawler gebunden ist. Für die Planung lohnt es sich, diese Themen auseinanderzuhalten: Ein Weg zum Gehen oder Radfahren, ein Strand mit windabhängigem Surfgeschehen und ein Ort für Küstengeschichte sprechen unterschiedliche Interessen an.

Küstenweg zwischen Carro und Les Laurons

Die voie verte de Carro aux Laurons verläuft an der Küste und kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad genutzt werden. Mit 1,5 km Länge bietet sie einen klar umrissenen Abschnitt für alle, die während ihres Aufenthalts eine Strecke zurücklegen möchten. Lehrtafeln zur örtlichen Flora und Fauna geben dem Weg zusätzlich einen naturkundlichen Schwerpunkt. So richtet sich der Blick unterwegs nicht allein auf die Küste: Auch die Pflanzen- und Tierwelt vor Ort gehört zum Thema der Route. Wenn Sie Bewegung und Naturbeobachtung verbinden möchten, ist dieser Weg eine eigene Möglichkeit neben Strand und Wassersport.

Strand, Hafen und Wassersport

Die Plage de Carro besteht teils aus Sand und teils aus Kieselsteinen. Für die Planung eines Strandtags ist diese Mischung ein konkretes Merkmal: Der Strand ist nicht durchgehend sandig. Nur wenige Meter entfernt liegt ein kleiner Fischerei- und Sportboothafen. Am Hafen erinnert die Croix de Carro an Seeleute, die auf See ums Leben kamen. Strand und Hafen liegen damit nahe beieinander, bringen aber unterschiedliche Aspekte des Ortes ins Spiel: den Aufenthalt an der Küste, die Fischerei und das maritime Gedenken.

Auch beim Wassersport gibt es zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Am Spot de voile de Carro kann man windsurfen. An der Plage de Carro surfen Besucher, wenn günstige Mittelmeerwinde Wellen erzeugen. Diese Surfoption an der Plage hängt also ausdrücklich von den Windbedingungen ab. Wenn Sie Ihren Aufenthalt gezielt danach ausrichten möchten, sollten Sie diese Bedingung bei der Planung berücksichtigen.

Baou Tailla: Steinbruchgeschichte und Küstentauchen

Baou Tailla gehört zu den am besten erhaltenen Küstensteinbrüchen. Die Steinbrüche dienten dem Steinabbau durch Steinbrecher, die in La Couronne und Carro lebten. Damit lässt sich Baou Tailla nicht nur als Küstenlandschaft, sondern auch über die Arbeit einordnen, die dort stattfand, und über die Herkunft der Steinbrecher. Zugleich liegt der antike Steinbruch im Wasser. Für erfahrene Taucher ist dort Küstentauchen möglich. Wer sich für das Erbe der Steinbrüche interessiert, findet hier einen anderen Schwerpunkt als am Strand oder auf der voie verte; die Tauchmöglichkeit richtet sich ausdrücklich an erfahrene Taucher.

Natur und Fischmarkt

Die große floristische Bedeutung der plaine de Carro hängt zu einem großen Teil mit einem besonderen Substrat zusammen. Dieser Zusammenhang ergänzt die Lehrtafeln zur örtlichen Flora und Fauna auf der Küstenroute um einen weiteren Naturaspekt: In Carro geht es nicht nur um Arten, sondern auch um den Untergrund, mit dem die botanische Bedeutung der Ebene verbunden ist.

Der Marché aux poissons de Carro bietet einen anderen Blick auf den Ort. Fischer verkaufen ihren Fang direkt nach der Rückkehr der Trawler, sofern die Wetterbedingungen Ausfahrten aufs Meer zulassen. Der Verkauf hängt somit von den Ausfahrten und der Wetterlage ab. Wenn Sie den Marktbesuch gezielt einplanen, richten Sie ihn flexibel nach diesen Bedingungen aus.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bouches Du Rhone.

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