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La Penne-sur-Huveaune lässt sich über zwei unterschiedliche Themen erschließen: Bauwerke mit klar benennbaren Formen und die Landschaft rund um La Candolle. Der Pennelus, auch Pennele oder La Pennelle genannt, ist zu Fuß über die Treppen der Montée Paya erreichbar. La Candolle überragt die Gemeinde, liegt den Pagnol-Hügeln gegenüber und befindet sich am Rand des Massif des Calanques. Die Wahl des Schwerpunkts kann sich daran orientieren, ob Sie lieber Bauformen betrachten oder die Lagebeziehungen der Landschaft einordnen möchten.

Bauwerke und historische Einordnung

Der Aqueduc de la Candolle, auch Les Arcades genannt, lässt sich durch drei konkrete Angaben beschreiben: Er besteht aus 16 Bögen, ist 122 Meter lang und bis zu 12 Meter hoch. Die Zahl der Bögen beschreibt seine Gliederung; Länge und maximale Höhe vermitteln unterschiedliche Maßstäbe desselben Bauwerks. Beim Pennelus steht dagegen die massive, 8 Meter hohe Konstruktion in Form einer Pyramide mit abgeschnittener Spitze im Vordergrund. Während beim Aqueduc Bögen und Ausdehnung die Beschreibung prägen, bietet beim Pennelus die geometrische Form einen anderen Vergleichspunkt. So lassen sich die Bauwerke anhand ihrer jeweiligen Gestalt und Maße gegenüberstellen.

Die Errichtung des Pennelus dürfte ans Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. datieren. Als plausibelste Deutung gilt ein Mausoleum, genauer eine weniger verzierte ländliche Grabpfeileranlage. Die Datierung ist nicht sicher, und auch die Funktion bleibt eine Interpretation, keine definitive Identifizierung. Die Eglise Saint-Laurent stammt aus dem 18. Jahrhundert. Damit stehen in der Ortsgeschichte eine vorsichtig datierte Konstruktion und ein Kirchenbau aus dem 18. Jahrhundert als unterschiedliche historische Bezugspunkte nebeneinander. Die mögliche funeräre Deutung und das bekannte Jahrhundert der Kirche sind dabei zwei verschiedene Arten, die Geschichte der Bauwerke einzuordnen.

Wanderung und Landschaft

Für den Landschaftsschwerpunkt beginnt die Wanderung La Candolle am Aqueduc de la Penne-sur-Huveaune am Rand des Gemeindewaldes. Sie führt über einen gelb markierten Weg, der in den GR2013 mündet. Startpunkt, Wegmarkierung und Anschluss an den GR2013 bilden die konkreten Orientierungspunkte der Route. Markierungen und Wegbedingungen können sich ändern; prüfen Sie diese vor dem Aufbruch, wenn Sie die Wanderung einplanen. Im Vergleich zum Pennelus, dessen Zugang über Treppen führt, ist die Wanderung über ihren Startpunkt und die Streckenführung beschrieben. Das bietet zwei unterschiedliche Anhaltspunkte für die Planung: einen konkreten Zugang zu einem Bauwerk und eine markierte Route mit Anschluss an den GR2013.

Kulturprogramm vor Ort

Die Salle de Spectacle de l’Espace de L’Huveaune bietet im Rahmen des kommunalen Kulturprogramms Musik-, Theater- und Tanzveranstaltungen. Einzelne Aufführungen und Termine können wechseln. Prüfen Sie den Spielplan, wenn eine bestimmte Veranstaltung für Ihre Reise ausschlaggebend ist. Auch die Art der Planung unterscheidet sich von der Wanderung: Bei einer Aufführung zählt der konkrete Termin, bei der Route sind Markierung und Wegbedingungen wichtig. So können Sie bei der Auswahl zwischen einem Kulturtermin und einem Ausflug ins Freie unterschiedliche praktische Fragen berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Eyguières, Belcodène, Trets, Mouriès, Eguilles, Saintes-Maries-De-La-Mer, Tarascon, Le Grau-Du-Roi

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bouches Du Rhone.

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