Figanieres verbindet einen von duftendem Grün überwachsenen Pergolaweg, eine Gartenanlage mit Blick über das Dorf, zwei Marktvormittage und eine provenzalische Landschaft aus Weinbergen und Olivenbäumen. Zugleich gehören eine mittelalterliche Kapelle und historische Zeugnisse zu den Themen, die den Ort prägen. Für Ihre Reiseentscheidung ergibt sich daraus ein Mix aus Garten, Dorfgeschichte, regionalen Erzeugnissen und sakralem Kulturerbe. Bei der Wahl einer Unterkunft können Sie überlegen, welcher dieser Schwerpunkte Ihren Aufenthalt prägen soll.
Gartenanlage und Dorfansicht
Der Jardin des Senteurs wurde auf dem 1.500 m² großen Gelände der Ruinen des Château des Comtes de Vintimille, der Herren von Figanières, angelegt. Ein von duftendem Grün überwachsener Pergolaweg führt zu einem runden Platz. Eine Aussichtsterrasse im Jardin des Senteurs überblickt das Dorf. So kommen in der Gartenanlage unterschiedliche Elemente zusammen: der Weg durch die Pergola, sein rundes Ziel und der Blick über Figanières. Wenn Sie nach einem Gartenbesuch suchen, bietet diese Kombination mehr als einen einzelnen Aussichtspunkt. Die Ruinen auf dem Gartengelände geben dem Ort zudem einen historischen Bezug zu den Herren von Figanières.
Marktvormittage mit unterschiedlichen Profilen
Jeden Dienstagvormittag findet entlang der Hauptstraße ein Markt statt. Am Sonntagvormittag gibt es auf der Place du Caou einen kleineren Markt mit Obst und Gemüse, landwirtschaftlichen Erzeugnissen sowie einem Metzgerangebot. Die Termine unterscheiden sich damit nach Wochentag und Ort; für den Sonntag sind außerdem konkrete Produktgruppen benannt. Das kann Ihnen bei der Wahl helfen, welchen Vormittag Sie für einen Marktbesuch einplanen möchten. Wenn ein bestimmter Markttag für Ihre Reise entscheidend ist, prüfen Sie vor der Abreise die aktuellen Markthinweise.
Kapelle und sakrales Kulturerbe
Die Chapelle Notre-Dame de l’Olivier wurde Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts außerhalb der Mauern des Dorfes erbaut. Wahrscheinlich war sie die frühere Pfarrkirche von Figanieres. Die Bauzeit ordnet die Kapelle in die mittelalterliche Geschichte des Ortes ein; die frühere Pfarrfunktion bleibt eine wahrscheinliche Deutung. Ein weiteres sakrales Detail ist die Reliquienbüste des heiligen Pons. Sie wird von einem schmiedeeisernen Gitter aus dem 17. Jahrhundert geschützt. In das Inventar der historischen Denkmäler wurde 1912 das Gitter aufgenommen. Architekturgeschichte und das datierte Gitter sind damit zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Blick auf das religiöse Kulturerbe.
Provenzalische Landschaft und Olivenöl
Figanières ist ein provenzalisches Dorf, das von Weinbergen und Olivenbäumen umgeben ist. Diese Landschaft bildet den Rahmen für die lokalen Themen, ohne sie auf eine einzelne Sehenswürdigkeit zu beschränken. Einen konkreten Bezug zum Olivenanbau bietet die Cave du Château de Lagarde: Sie verkauft Olivenöl aus dem eigenen Betrieb. Zu den genannten Sorten zählen aglandaou, picholine, bouteillan, petit ribier und frantoio; das Angebot kann sich ändern. Neben den Marktvormittagen ergibt sich so ein weiterer kulinarischer Anknüpfungspunkt. Für die Auswahl Ihres Reiseziels können Sie daher abwägen, ob Sie vor allem die Gartenanlage und ihre Geschichte, einen der Märkte oder die Verbindung von provenzalischer Landschaft und Olivenöl in den Mittelpunkt stellen möchten.
Weitere Reiseziele entdecken: Regusse, Bargème, La Roquebrussanne, Aups, Le Flayosquet, Le Val, Puget-Sur-Argens, Saint-Martin.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Var.