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Pourcieux eignet sich für eine Reise, bei der eine überschaubare Wanderung und historische Spuren im selben Ort auf dem Plan stehen. Neun Zehntel des Gemeindegebiets sind von Hügeln, Wäldern und Weinbergen bedeckt. Das Dorf liegt am Fuß der Hügellandschaft des Mont Aurélien, dessen Gipfel 880 Meter erreicht. Südlich und östlich prägen mediterraner Wald und die Felsbarre des Baou die Landschaft. Die Rundwanderung Les anciennes carrières de marbre führt durch Weinberge und Wald am Fuß des Baou.

Wandern am Baou

Die Rundwanderung Les anciennes carrières de marbre ist 6 Kilometer lang und dauert etwa zwei Stunden. Sie ist als leicht eingestuft und gelb markiert. Damit lässt sich die Wanderung als klar umrissene Option in den Aufenthalt einplanen: Die Route verbindet den Weg durch Weinberge und Wald mit der Landschaft am Fuß des Baou. Routendetails können sich ändern; prüfen Sie daher vor dem Aufbruch die aktuellen Angaben zu Dauer und Markierung. An den Zugängen zu den ehemaligen Marmorkarrieren gilt: Die alten Abbauwände sind nicht gesichert.

Zu Fuß oder auf ehemaliger Bahnstrecke

Eine andere Art, die Umgebung zu erkunden, bietet der Vélorail de la Sainte Baume. Die pedalbetriebene Fahrt verläuft auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke zwischen Pourcieux und Saint-Maximin. Sie umfasst bis zu 15 Kilometer hin und zurück; zur Strecke gehören ein Tunnel, Viadukte, Brücken und ein ehemaliger Bahnhof. Während die Wanderung eine Länge von 6 Kilometern und eine ungefähre Dauer von zwei Stunden hat, ist für den Vélorail die Strecke mit bis zu 15 Kilometern hin und zurück angegeben. So unterscheiden sich die Optionen sowohl in der Fortbewegung als auch im beschriebenen Streckencharakter. Wenn Sie den Vélorail einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Betriebsbedingungen.

Ortsgeschichte und Bauwerke

Die erste bekannte Erwähnung des castrum de Porcils, des befestigten Ortskerns von Pourcieux, stammt aus der Zeit um 1010. Ein Spaziergang durch die Gassen führt zum herrschaftlichen Taubenschlag. Das Château de Pourcieux ist eine Bastide im Aix-Stil und diente als Landhaus. Erbaut wurde es 1764 von Jules Symphorien Pazery de Thorame, dem letzten Seigneur von Pourcieux; seit 1993 ist es im Inventar der historischen Monumente verzeichnet. Einer der Türme des Château ist heute Notre-Dame de l’Assomption gewidmet.

Auch weitere Bauwerke erzählen von unterschiedlichen Abschnitten der Ortsgeschichte. Der Pont romain entre Saint-Maximin et Pourcieux liegt im Gebiet von Pourcieux und Saint-Maximin an der ehemaligen RN 7 und ist als Monument historique klassifiziert. Die Schutzdaten lauten 8. März 1943 und 23. Februar 2025. Die historische Chapelle Saint-Martin auf dem Gebiet von Pourcieux stammt wahrscheinlich aus dem Mittelalter; im 16. Jahrhundert diente sie während Epidemien als Zufluchtsort. Neben der Kirche Mariä Himmelfahrt befinden sich die Ruinen eines 1771 aufgegebenen Minimenklosters.

Das überdachte Waschhaus wurde 1910 errichtet und besitzt getrennte Becken zum Spülen und Waschen. Auch die Fontaine Vieille wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in ein Waschhaus umgewandelt. Zusammen mit der alten Ortsbefestigung, dem Château und der Chapelle Saint-Martin zeigen diese Orte, wie verschieden die historischen Spuren in Pourcieux sind: vom befestigten Ortskern über ein herrschaftliches Landhaus bis zu Bauwerken des gemeinschaftlichen Alltags.

Wein aus Pourcieux

Die Genossenschaftskellerei Vignerons du Baou wurde 1912 gegründet und bietet Weine in drei Farben an; ihre Spezialität ist Rosé. Wenn Sie einen Besuch der Kellerei einplanen, informieren Sie sich vorab über die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Weitere Reiseziele entdecken: Brignoles, La Garde-Freinet, Le Val, Nans-Les-Pins, Salernes, Boulouris-Sur-Mer, Regusse, Saint-Julien.

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