Irigny bietet mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reiseplanung: eine Wanderung mit Blick auf Lyon, den Weg am Rhône-Ufer, ein ausgewiesenes Naturgebiet sowie Bau- und Kulturgeschichte. Auch der Zeitmaßstab unterscheidet sich: Eine Wanderung dauert durchschnittlich etwa 1 Stunde und 25 Minuten, die andere ist eine Halbtagestour. Wenn Sie nach einem passenden Hotel suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Wanderzeit, Naturraum, Kulturerbe oder Theater den Aufenthalt prägen soll.
Wanderungen nach Zeitrahmen auswählen
Die Wanderung Plateau d’Irigny ist 4,82 km lang und dauert durchschnittlich etwa 1 Stunde und 25 Minuten. Sie ist nahezu eben und unkompliziert und bietet einen schönen Blick auf Lyon. Start und Ziel liegen am Parking de Boutan. An der Haltestelle Champvillard bedienen die TCL-Linien 15 und 18 den öffentlichen Verkehr. Prüfen Sie den aktuellen Fahrplan sowie Wegverhältnisse und Beschilderung vor Ort.
Die Route „De berges en plateaux“ misst 10,8 km, dauert 2 Stunden und 50 Minuten und weist 127 m Höhenunterschied auf. Sie ist eine Halbtagestour mit sehr wenig Höhenunterschied auf dem westlich von Irigny gelegenen Plateau. Im Zeitvergleich dauert sie etwa doppelt so lange wie die durchschnittliche Wanderzeit auf dem Plateau d’Irigny. Die Angaben helfen somit, ein kürzeres Wanderzeitfenster von einer Tour zu unterscheiden, für die ein halber Tag vorgesehen ist.
Rhône-Ufer und Landschaft
Am rechten Ufer der Rhône verläuft in Irigny ein 1.400 m langer Weg zwischen dem Vieux Port und den Selettes. Er macht die vom SMIRIL erhaltene und aufgewertete Tier- und Pflanzenwelt erlebbar. Die Strecke bietet damit einen eigenen Zugang zu den Naturthemen des Ortes, unabhängig von den beiden Wanderungen auf dem Plateau.
Ein weiteres Landschaftsmotiv ist die Terrasse La Cadette, von der sich ein weites Panorama über das Rhône-Tal bietet. Das Plateau des Étangs ist als Espace Naturel Sensible (ENS) eingestuft. Seine Ausweisung beruht auf landschaftlichem, ökologischem, faunistischem, floristischem und landwirtschaftlichem Reichtum. An der Erhaltung und Aufwertung der dortigen Natur- und Landwirtschaftsflächen beteiligt sich Irigny gemeinsam mit Charly, Vernaison, Saint-Genis-Laval und der Métropole de Lyon.
Bauwerke aus unterschiedlichen Epochen
Das Château des Archevêques wurde im 12. Jahrhundert von Renaud du Forez erbaut. Zu dem Bau gehören ein großer Turm mit der Stadtbibliothek, eine hohe Mauer, auch Courtine genannt, und ein Zinnenturm. Die Benennung der Courtine macht die Gliederung der Anlage verständlich: Gemeint ist hier der hohe Mauerabschnitt.
Auch das Fort de Montcorin ist Teil der Baugeschichte Irignys. Es entstand von 1879 bis 1881 als Teil des Verteidigungsgürtels der Stadt Lyon. Damit stehen zwei deutlich auseinanderliegende Bauzeiten nebeneinander: das Château aus dem 12. Jahrhundert und das Fort aus dem späten 19. Jahrhundert. Das Lavoir de la Combe wurde 1831 auf dem Bett des Bachs Venières errichtet. Zur historischen Überlieferung des Ortes gehört außerdem die romanische Kapelle Saint-Martin.
Theater und Reiseplanung
Das städtische Theater Le Sémaphore bietet ein jährliches Programm mit vielfältigen Aufführungen und thematischen Begegnungen. Anders als bei den dauerhaften Bau- und Landschaftsmerkmalen wechseln die Veranstaltungen mit der Saison. Wenn eine Aufführung den Reisetermin mitbestimmt, prüfen Sie deshalb das Programm für die betreffende Saison. So lässt sich ein Theaterinteresse in die Terminplanung einbeziehen, während die beiden Wanderungen anhand ihrer angegebenen Dauer eingeschätzt werden können.
Weitere Reiseziele entdecken: Cours-La-Ville, Saint-Genis-Les-Ollières, Odenas, Montagny, Écully, Lucenay, Beaujeu, Lamure-sur-Azergues.
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