Zum Inhalt

Wer Gerbaix als Reiseziel erwägt, findet neben Wandermöglichkeiten ein geschütztes Feuchtgebiet und historische Bauwerke. Die Rundwanderung La Pierre des Millières beginnt im Ort; weitere örtliche Schleifen sind mit Fernwanderwegen verbunden. So lässt sich das Interesse an Landschaft und Kultur anhand konkreter Themen gegeneinander abwägen.

Zu Fuß durch Wiesen, Weiler und Wald

Die 6,7 km lange Rundwanderung La Pierre des Millières startet in Gerbaix und führt auf den Höhen durch Wiesen, Weiler und Wälder. Ihr Höhepunkt ist ein kleiner Aussichtsgipfel auf einem Felsen mit geologisch rätselhafter Beschaffenheit. Damit verbindet die benannte Runde eine konkrete Streckenlänge mit mehreren Landschaftselementen und einem geologischen Blickfang. Prüfen Sie die Routenangaben vor dem Aufbruch nochmals.

Daneben gibt es in Gerbaix Fußwanderschleifen, die mit den Fernwanderwegen GR65 und GR9 verbunden sind und durch die Weiler Le Vivier und La Lattaz führen. Mehrere Wanderwege im Westen verlaufen durch den Wald von Chevenières und führen bis zum Col de la Lattaz. La Pierre des Millières ist als einzelne Rundtour mit Länge und Startpunkt benannt; bei den weiteren Wegen stehen Verbindungen, Weiler, Wald und ein Pass im Vordergrund. Diese Unterscheidung kann Ihnen helfen, zwischen einer konkret umrissenen Rundwanderung und Wegen mit Anschlüssen an Fernwanderwege zu wählen.

Offene Landschaft und ökologischer Korridor

Die offenen, landwirtschaftlich geprägten Landschaften von Gerbaix bieten Ausblicke auf die Épine-Kette und das Chartreuse-Massiv. Im westlichen Teil erstreckt sich größtenteils die ZNIEFF des Typs II Chaînon du Mont Tournier. Dieser ökologische Korridor verbindet die subalpinen Massive mit dem Jurabogen. So kommen in Gerbaix konkrete Fernblicke und ein ökologischer Zusammenhang zwischen verschiedenen Landschaftsräumen zusammen.

Feuchtgebiet und Moorlandschaft

Nordöstlich von Gerbaix, an der Grenze zur Gemeinde Marcieux, liegt das Marais des Grands Champs. Es gehört zum Natura-2000-Netz und wird durch einen Bewirtschaftungsplan betreut. Das Feuchtgebiet zählt zu den alkalischen Mooren; für alkalische Moorlandschaften sind vielfältige Lebensräume und eine hohe floristische Vielfalt kennzeichnend. Für Naturinteressierte verbindet sich hier die konkrete Lage des Feuchtgebiets mit seinem Schutzstatus und der Einordnung als bestimmter Moortyp.

Aussichten im Umfeld

Gerbaix und die benachbarte Gemeinde Sainte-Marie-d’Alvey verfügen gemeinsam über einen Aussichtspunkt und eine Raststätte. Im Umfeld von Gerbaix bietet das Belvédère de Gerbaix einen schönen Blick auf das Avant-Pays Savoyard. Die Angaben geben damit Orientierung zu einem gemeinsam genutzten Aussichtspunkt mit Raststätte und zu einem Belvédère, dessen Panorama auf eine benannte Landschaftsregion gerichtet ist.

Kirche und Burgruine

Die Kirche Saint-Georges weist sichtbares Mauerwerk, einen Glockenturm und Buntglasfenster auf. Diese Merkmale setzen neben Wandern und Natur einen eigenen architektonischen Schwerpunkt.

Westlich von Gerbaix, bei Les Brest, liegen die Ruinen des Château de Gerbaix auf 680 m Höhe. Zur Anlage gehören mehrere konzentrische Befestigungsringe; der äußerste und jüngste Ring ist von halbrunden Türmen flankiert. Konzentrische Ringe sind um einen gemeinsamen Mittelpunkt angeordnet, sodass sich die Befestigung als gestaffelte Anlage lesen lässt. Das Château de Gerbaix soll seit Beginn des 13. Jahrhunderts erwähnt sein.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Landry, Bonneval-Sur-Arc, Les Déserts, Vions, Frontenex, Tresserve, Gilly-sur-Isère, Saint-Pierre-D'albigny

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Savoie.