La Table verbindet eine kurze Wanderung mit einem Lehrpfad, der die Größenverhältnisse des Sonnensystems aufgreift, und mit einer vielschichtigen Ortsgeschichte. Le Tour de la Table erkundet ehemalige Handelswege; zur Ortsgeschichte gehören eine befestigte Anlage, eine Kirche und eine Burgruine. Dazu kommen ein Klettersektor und lokales Kunsthandwerk. So können Sie den Besuch nach Bewegung, Baugeschichte oder einem speziellen Thema wie Astronomie ausrichten.
Wandern, Sonnensystempfad und Klettern
Le Tour de la Table ist eine kurze Wanderung, auf der ehemalige Handelswege erkundet werden. Die Route ist 4,7 Kilometer lang, weist 240 Höhenmeter im Aufstieg auf und dauert etwa 2 Stunden und 50 Minuten. Sie beginnt am Parkplatz der Gîtes ruraux im Weiler Villard de la Table; gelbe Wegzeichen markieren den Verlauf. Da sich lokale Wegbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor Ihrer Tour.
Einen anderen Schwerpunkt setzt der 1,3 Kilometer lange Lehrpfad zur Entdeckung des Sonnensystems. Dreizehn lehrreiche, spielerische und illustrierte Tafeln führen von der Sonne bis über Pluto hinaus. Die Abstände zwischen den Tafeln sind proportional zu den Entfernungen in unserem Sonnensystem angelegt. Dadurch wird der Maßstab des Sonnensystems selbst Teil des Wegverlaufs: Während Le Tour de la Table ehemalige Handelswege aufgreift, ordnet der Lehrpfad räumliche Entfernungen anschaulich ein.
Der Table Climbing Site umfasst zehn Routen an einer 20 bis 25 Meter hohen Gneiswand. Die Schwierigkeitsgrade reichen von 3a bis 6c+. Sechs Routen am Ende des Sektors sind nicht für das Vorsteigen eingerichtet und müssen von oben eingerichtet werden. Prüfen Sie vor dem Klettern die Bedingungen am Fels und die Ausrüstung.
Baugeschichte und Spuren der Vergangenheit
Die befestigte Anlage maison-forte de l’Huille in La Table stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Ruinen des Château de l’Hüille liegen auf einem Kalksteinfelsen über der Ebene. Die Burg wurde zur Kontrolle der Römerstraße errichtet und überwachte einst die wichtige Straße, auf der Reisende in Richtung Maurienne unterwegs waren.
Auch die Baugeschichte der Kirche Notre-Dame de l’Assomption lässt sich an mehreren historischen Einschnitten ablesen. 1689 wurden zwei seitliche Kapellen angebaut, um das Kirchengebäude zu vergrößern. Nach ihrer Zerstörung während der Französischen Revolution wurde die Kirche 1865 deutlich größer wiederaufgebaut.
Hinter der Kirche liegt der ehemalige Friedhof, auf dem 57 Gräber identifiziert wurden. Zu den dort sichtbaren Formen zählen aufrechte Stelen, waagerechte Grabplatten und herzförmige Gedenkzeichen. Die verschiedenen Formen geben dem Ort ein eigenes Gesicht und ergänzen die Baugeschichte der Kirche um eine weitere historische Perspektive.
Kunsthandwerk und Veranstaltungen
Der in La Table ansässige Sylvain Dautremay fertigt überwiegend Tierfiguren als Kettensägenskulpturen an. Sein Atelier kann besichtigt werden; stimmen Sie den Besuch vor der Anreise mit der Werkstatt ab. Das lokale Kunsthandwerk bietet damit einen anderen Schwerpunkt als Wanderung, Klettern oder Ortsgeschichte.
Die Astronomiesektion des Foyer pour tous hat den Sonnensystem-Lehrpfad angelegt und organisiert regelmäßig Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene. Prüfen Sie die Termine der einzelnen Veranstaltungen vor der Reise. So können Sie einen möglichen Veranstaltungstermin von einem Besuch des Lehrpfads unabhängig einordnen und Ihren Aufenthalt entsprechend planen.
Weitere Reiseziele entdecken: Mâcot-La-Plagne, Méribel-Mottaret, Champagneux, Aiguebelette-Le-Lac, Peisey-Nancroix, Verrens-Arvey, Crest-Voland, Aiton.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Savoie.