Gassen, Dorfplatz und Kalderimia
Enge Gassen, Turmhäuser, üppige Vegetation und fließende Wasserläufe prägen Drakia. Wenn Sie den Ort zu Fuß erkunden, begegnen Ihnen diese Merkmale als Teil des Dorfbilds. Auch die gepflasterten Kalderimia können Sie zu Fuß erkunden; fließendes Wasser und üppige Vegetation begleiten diese Wege. Drakias Dorfplatz gilt als der älteste Dorfplatz auf dem Pelion.
Geschichte und Kirchen
Drakia wurde 1655 von Handwerkern aus Epirus erbaut, die sich in der Gegend niederließen. Im Jahr 2000 wurde der Ort durch Präsidialdekret in das griechische Netzwerk der Märtyrerstädte und -dörfer aufgenommen. Auch der aus Epirus stammende Maler Ioannis Pagonis lebte in Drakia. Die beiden Jahreszahlen markieren unterschiedliche Stationen: Die eine gehört zur Gründungsgeschichte, die andere zur späteren Anerkennung. Mit Pagonis kommt eine weitere, biografische Verbindung zur Ortsgeschichte hinzu.
Agios Athonas liegt am südöstlichen Rand Drakias und wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Nach Erdbeben und Bränden wurde die Kirche später wiederaufgebaut. Agios Spyridon entstand ebenfalls im 17. Jahrhundert, befindet sich jedoch im alten Viertel Galatas. Zu den bekanntesten Kirchen in Drakia zählen die des Heiligen Nikolaus, des Heiligen Athanasios und des Heiligen Spyridon. Die beiden Kirchen Agios Athonas und Agios Spyridon stammen damit aus demselben Jahrhundert, liegen aber in unterschiedlichen Ortsbereichen.
Wanderwege nach Verlauf und Ziel
Die Route Drakia–Agios Lavrentios beginnt im Zentrum nahe der Kirche des Heiligen Nikolaus. Zunächst führt sie auf einem gepflasterten Kalderimi bis zum östlichen Ortsausgang und passiert dabei einen unbefestigten Fußballplatz. Der Weg ist durchgehend mit gelben Schildern an Bäumen und Metallpfosten markiert; am Anfang bleibt die Richtung dennoch unklar. Ein großer Teil der Wanderung verläuft über eine raue, wenig befahrene Erdstraße. Auf dem Pelion zählt die Route zu den kürzeren und leichteren Wanderrouten. Prüfen Sie vor dem Losgehen die aktuellen Wegbedingungen und berücksichtigen Sie die unklare Anfangsrichtung bei Ihrer Orientierung.
Die Alikopetra–Drakia-Route endet im Zentrum von Drakia an der Kirche des Heiligen Nikolaus. Unterwegs führt sie durch eine wasserreiche Schlucht mit kleinen Wasserfällen und bergab über einen Hang mit hoher Vegetation und reichlich Wasser. Auch die Kapelle Profitis Ilias liegt am Weg. An anderen Abschnitten ist der Weg abgenutzt; prüfen Sie dort die Bedingungen vor dem Aufbruch.
Auch die Zielrichtung hilft beim Vergleich: Der Weg Drakia–Agios Lavrentios führt aus dem Zentrum zum östlichen Ortsausgang und weiter in Richtung Agios Lavrentios. Ein weiterer Wanderweg führt von Drakia nach Chania, während die Route Alikopetra–Drakia im Zentrum Drakias endet. Wenn Sie zwischen diesen Wegen wählen, können Sie zuerst den gewünschten Zielort und anschließend den jeweiligen Verlauf berücksichtigen.
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