Zum Inhalt

Bei Zacharo lohnt es sich, den Ort selbst vom weiteren Gemeindegebiet zu unterscheiden. Das Landschaftsbild und die genannten Speisen gehören zur Beschreibung Zacharos; mehrere Kulturstätten liegen dagegen an anderen Orten der Gemeinde. Diese räumliche Unterscheidung hilft bei der Wahl des Reisethemas: Im Vordergrund können die Küste und die lokale Küche stehen, oder Sie richten Ihr Interesse auf archäologische und historische Schwerpunkte der Gemeinde.

Landschaft und lokale Küche

Zacharo liegt teils auf einem niedrigen Hügel und erstreckt sich teils über eine Ebene bis zu einem Sandstrand. Das ergibt ein Ortsbild mit einem erhöhten und einem flacheren Teil; der Küstenbezug gehört dabei zur Landschaft Zacharos selbst. Für eine Reiseentscheidung ist es daher hilfreich, nicht nur nach einem Strandthema zu fragen, sondern auch nach dem Charakter des Ortes jenseits davon.

Zu den lokalen Speisen in Zacharo zählen Gourounopoula, Tsigarida, Omatia und Triftades. Tsigarida ist gebratenes, gepökeltes Schweinefleisch; Triftades sind kleine, dünne Nudeln. So lassen sich zwei der genannten Gerichte schon anhand ihrer Beschreibung unterscheiden: eines über das Schweinefleisch, das andere über die Nudelform. Gourounopoula und Omatia ergänzen die Auswahl der lokalen Speisen. Außerdem ist die Gegend für ihre Tomaten bekannt. Das gibt der Küche einen eigenen Platz neben dem Strand und den Kulturstätten.

Kulturstätten im weiteren Gemeindegebiet

Im weiteren Gemeindegebiet liegen die Thermalquellen von Kaiafas. Dazu gehören zwei Quellen: die Quelle der Anigriden-Nymphen und die Quelle von Geranion, die auch Quelle der Atlantiden-Nymphen genannt wird. Die zweite Bezeichnung ist ein weiterer Name für dieselbe Geranion-Quelle. Die beiden Namen machen den Bezug zu Kaiafas konkreter als ein allgemeiner Hinweis auf Thermalquellen.

Bei Kakovatos liegt eine bedeutende mykenische Fundstätte. Dort wurden drei Kammergräber und eine befestigte Siedlung ausgegraben. Damit umfasst die Stätte zwei unterschiedliche archäologische Aspekte: Gräber und eine Siedlung. Kakovatos ist so ein eigener Schwerpunkt für Reisende, die sich für mykenische Geschichte interessieren.

Ein anderer historischer Schwerpunkt ist die Akropolis von Lepreon. Sie stammt aus klassischer und hellenistischer Zeit und erhebt sich etwa 150 Meter über dem Dorf. Ihre Mauern weisen quadratische Türme auf und sind bis zu vier Meter hoch erhalten. Im Unterschied zu den ausgegrabenen Kammergräbern und der befestigten Siedlung von Kakovatos geht es bei Lepreon um eine Akropolis und ihre erhaltenen Mauern. Die beiden Orte lassen sich dadurch nach ihren unterschiedlichen Epochen und Befunden einordnen.

Im nahe gelegenen traditionellen Dorf Taxiarches steht die Kirche der Erzengel, ein gut erhaltenes byzantinisches Denkmal. Taxiarches liegt 15 Kilometer von Zacharo entfernt und ist damit ein eigener Ort im nahen Umfeld, nicht Teil des Ortsbilds von Zacharo. Neben den antiken Themen von Kakovatos und Lepreon kommt hier ein byzantinischer Schwerpunkt hinzu.

Für die Reiseentscheidung lassen sich so zwei räumliche Ebenen unterscheiden: Zacharo selbst mit seiner Landschaft und den lokalen Speisen sowie Kulturstätten im weiteren Gemeindegebiet und im nahen Umfeld. Innerhalb der historischen Themen können Sie wiederum zwischen mykenischen Funden, einer klassischen und hellenistischen Akropolis und einem byzantinischen Denkmal unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Katakolo, Vartholomión, Ikaros, Kastro, Kardamas, Arkoudi, Platiana, Foloi

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ilia.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.