Swakeleys stammt aus den Jahren 1629–1630; die Baugeschichte von St Giles und Ickenham Manor Farm reicht bis ins späte Mittelalter zurück. Daneben bietet Ickenham Marsh Feuchtgebiets-, Wiesen- und Waldlebensräume sowie Ausblicke auf die Landschaft. So lässt sich ein Aufenthalt nach zwei unterschiedlichen Interessen planen: Baugeschichte und Natur.
Historische Bauwerke und ihre Zeitschichten
Swakeleys wurde 1629–1630 für Sir Edmund Wright erbaut. Zu seinen markanten Innenmerkmalen zählen zahlreiche getäfelte Räume, originale Kamine und eine eindrucksvolle Stuckdecke. So verbindet das Haus seine Entstehungszeit mit einer bemerkenswerten Ausstattung.
Die Church of St Giles ist als denkmalgeschütztes Gebäude der Stufe Grade II* eingestuft. Langhaus und Chor stammen aus dem späten 14. Jahrhundert; das Langhaus ist möglicherweise etwas älter als der Chor. Zur Kirche gehört außerdem eine ungewöhnliche, Mitte des 17. Jahrhunderts errichtete Grabkapelle für die Harringtons von Swakeleys. Hier treffen also mittelalterliche Baugeschichte und eine spätere Familienkapelle aufeinander.
Zu Ickenham Manor Farm gehört eine mittelalterliche Wassergrabenanlage mit erhaltenen, wassergefüllten Gräben. Das Herrenhaus ist ein zweigeschossiges Fachwerkhaus aus mehreren Bauphasen. Seine erste Bauphase war ein mittelalterliches offenes Hallenhaus, das in die Mitte bis das späte 14. Jahrhundert datiert wird. Das Denkmal liegt auf flachem, tief gelegenem Gelände westlich von Ickenham Marsh und Yeading Brook; damit ergänzt seine Lage die Baugeschichte um einen konkreten Landschaftsbezug.
Ein weiterer Baustein ist Ickenham Hall, ein georgianisches Herrenhaus der Stufe Grade II. Ursprünglich war es das Wohnhaus von John Crosier und seiner Familie. Die Hall liegt gegenüber von Ickenham Station, die von der Metropolitan Line und der Piccadilly Line bedient wird. Für die Anreise lohnt es sich, die aktuellen Fahrpläne zu prüfen, da sich Verkehrsangebote ändern können.
Wege, Landschaft und die Miniatureisenbahn
Der Abschnitt Ickenham Marsh des Hillingdon Trail verläuft von der A40 bis zum Ruislip Lido und führt am Ickenham Green Open Space vorbei. Die benannten Endpunkte geben eine klare Orientierung für diesen Wegabschnitt. Ickenham Marsh bietet Gelegenheit, Feuchtgebiets-, Wiesen- und Waldlebensräume zu erkunden und den Blick auf die Landschaft zu genießen. Wer neben den historischen Bauwerken auch die Landschaft in den Aufenthalt einbeziehen möchte, findet hier einen eigenen Schwerpunkt.
Im Zentrum von Ickenham liegt die Ickenham Miniature Railway, eine ebenerdige Eisenbahn mit 3½- und 5-Zoll-Spurweiten. Sie bietet seit 1970 Fahrten für die Öffentlichkeit an. Damit ergänzt eine ganz andere Art von Erlebnis die Baugeschichte und die Wege durch die Landschaft. Wenn Sie eine Fahrt einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Fahrzeiten.
Den Aufenthalt planen
Für die Fahrt über Ickenham Station prüfen Sie die aktuellen Verbindungen der beiden Linien. So lässt sich die Auswahl der Aktivitäten mit der praktischen Anreise verbinden, ohne aus den verschiedenen Sehenswürdigkeiten einen festen Rundgang vorauszusetzen.
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