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Outer Hope ist einer der beiden Sandstrände von Hope Cove in der South Devon National Landscape. Als kleinerer, nördlich gelegener Strand ist er auch unter dem Namen Mouthwell Sands bekannt. Die Gezeiten verändern die sichtbare Strandfläche und die Felsen am Ufer; zugleich sind Hafen und Küstenlandschaft mit der maritimen Geschichte des Ortes verbunden.

Strand und Gezeiten

Bei Flut bleibt am Strand von Outer Hope nur ein kleiner Abschnitt übrig; bei Ebbe werden mehr Strandfläche und Felsen sichtbar. Der Wasserstand verändert also, wie viel Ufer Sie vor sich haben. Die Mischung aus Sand- und Felsbereichen eignet sich zum Erkunden von Felsentümpeln. Wenn Sie diese in Ihren Besuch einbeziehen möchten, planen Sie den Strandteil entsprechend dem Tidenwechsel statt von einer gleichbleibenden Uferfläche auszugehen.

An den Stränden von Hope Cove gibt es saisonale Rettungsschwimmer; die Wasserqualität ist als ausgezeichnet eingestuft. Zu den Einrichtungen an den Hope-Cove-Stränden gehören Toiletten, Strandrestaurants und Bars sowie Geschäfte für Strandbedarf und Erfrischungen. Direkt am Strand von Hope Cove liegt außerdem The Kiln, eine kleine Eisdiele.

Baden, Surfen und Tauchen

Hope Cove ist in seiner relativ geschützten Bucht ein beliebter Ort zum Baden im Meer. Auch als Surfgebiet ist Hope Cove beliebt, obwohl es dort keine konstant großen Wellen gibt. Fürs Tauchen weist Hope Cove Riffe und vier Wracks auf. Die Bedingungen unterscheiden sich damit je nach Interesse: Die geschützte Bucht prägt das Baden, während beim Surfen der Hinweis auf fehlende konstant große Wellen wichtig bleibt.

Hafen und maritime Geschichte

Am Hope Cove Harbour in Outer Hope gibt es eine tideabhängige Möglichkeit, Boote zu Wasser zu lassen; dabei gelten die Anweisungen des Hafens. Der Hafen bietet Liegeplätze für seegängige Schiffe. Das Zuwasserlassen ist an die Gezeiten gebunden, die Liegeplätze sind dagegen für seegängige Schiffe vorgesehen.

Der Wellenbrecher von Hope Cove Harbour wurde 1925 fertiggestellt. Auch die geschützten Zwillingsbuchten von Inner Hope und Outer Hope gehören zur Geschichte der Küste: Dieser Abschnitt der South Hams-Küste bot der Kleinfischerei natürlichen Schutz. Der Pilchard Cellar, auch Cellars genannt, ist ein rustikales Gebäude am Hafen. Hummerkörbe und Fischereigerät machen es zu einem passenden Fotomotiv.

Die Sea Captain’s Houses sind ein wichtiges Zeugnis der Vergangenheit von Hope Cove. Ashleigh und Tarqua sind die einzigen erhaltenen Beispiele für Häuser, die im 19. Jahrhundert von wohlhabenden Kapitänen hochseetüchtiger Obstschoner aus Salcombe gebaut wurden. Zur lokalen Küstengeschichte gehört außerdem, dass acht Küstenwächter und ihr Vorgesetzter zunächst in den Gebäuden auf Shippen in Outer Hope untergebracht waren.

Spuren am Bolt Tail

Beim Aufstieg von Hope Cove zum Bolt Tail kommen Sie an den Überresten einer eisenzeitlichen Hügelfestung vorbei. Die Festung auf Bolt Tail ist etwa 2.500 Jahre alt. Das eisenzeitliche Bolt Tail Camp besitzt einen Erdwall, der sich 274 Meter entlang des Halses der Landspitze erstreckt und bis zu 4,6 Meter hoch ist.

Für die Routenorientierung: Der Rundweg „Hope Cove, Bolt Tail & Bolberry Down“ endet am Outer Hope Car Park.

Weitere Reiseziele entdecken: Swimbridge, East Putford, Woody Bay, Ottery Saint Mary, Cornworthy, Newton Saint Petrock, Buckfastleigh, Croyde

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Devon.

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