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In der Gemeinde Plaine-du-Nord gehören Küstenlandschaften, Flüsse und Saint-Jacques-Traditionen ebenso zum Bild wie eine Geschichte der Zuckerrohrverarbeitung. In Plaine-du-Nord gehören Küstenlandschaften und Flüsse zur Landschaft; Saint-Jacques-Traditionen und Zuckerrohrverarbeitung verweisen auf religiöses Brauchtum und Handwerk.

Küste und Flüsse in Plaine-du-Nord

Der tiefer gelegene Küstenbereich der Gemeinde umfasst den gesamten Abschnitt 2ème Baisse-Plaine und 4ème Bassin-Diamant sowie den südlichen Teil von 1ère Morne-Rouge und den nördlichen Teil von 3ème Grand-Boucan. Zu den Küstenformen zählen Saumkorallenriffe, Meeresebenen und lockeres Material.

Auch die Flüsse geben einen Eindruck von der räumlichen Vielfalt auf Gemeindeebene. Durch Plaine-du-Nord fließen unter anderem Gallois, Passe coco und Haut-du-Cap.

Saint-Jacques-Traditionen und kulturelle Orte

Am Bassin Saint-Jacques organisieren Pilger kulturelle Veranstaltungen, die sich jedes Jahr über bis zu drei Wochen erstrecken können. Außerhalb des großen jährlichen Festes finden dort donnerstags Besuche und Zeremonien statt; diesen Rhythmus hält der Gemeindeplan von 2022 fest. Die Gemeindeplanung von 2022 beschreibt außerdem eine Wallfahrt am 24. Juli zu Ehren von Saint-Jacques Majeur und Sainte Anne, zu der die Gemeinde jährlich Tausende Pilger anzieht. Saint-Jacques ist zugleich der Schutzheilige von Plaine-du-Nord; sein Fest wird am 25. Juli gefeiert. Die beiden aufeinanderfolgenden Daten geben einen konkreten Kalenderrahmen für die verschiedenen Traditionen.

Weitere kulturelle Bezüge sind an bestimmten Orten verankert. Die Grotte de Saint Jacques in Grand Boucan ist eine natürliche Stätte, ein Wallfahrtsort und ein Ort vodouistischer Opferhandlungen. In Morne Rouge liegt die historische Stätte Boïs-Caïman. Mit diesem Ort verbunden ist die Zeremonie, die in der Nacht vom 13. auf den 14. August 1793 unter der Leitung von Boukman stattfand. Die Grotte verbindet damit natürliche und religiöse Bedeutung, während Boïs-Caïman einen konkreten historischen Bezug hat. Laporte Saint Jacques wird als natürliche und mystische Stätte in Plaine-du-Nord beschrieben.

Zuckerrohr: Verarbeitung und Besuchserlebnis

Eine andere Perspektive auf die Gemeinde bietet die Zuckerrohrverarbeitung. Im Zentrum von Plaine-du-Nord, am Fuß des Massivs Montagnes Noires, liegt das ÉCONOMUSÉE® du guildivier. 2012 nahm Patrick St-Surin die Familien-Guildiverie wieder in Betrieb und begann erneut, Zuckerrohr zu Sirup und Clairin zu verarbeiten. Die Geschichte der Herstellung verbindet sich hier mit einem konkreten Handwerk und dessen Produkten.

Zum beschriebenen Besuchserlebnis gehören Zuckerrohrfelder, die Besucher erkunden können, und der Einblick in die Verarbeitung in der Zuckerrohrhütte. Hinzu kommen Saft, Zuckerrohr zum Kauen und Clairin zum Probieren. So stehen sowohl die Verarbeitung als auch die daraus entstehenden Produkte im Blick. Wenn Sie diesen Besuch in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, klären Sie vorab, ob das Angebot für Ihren Termin verfügbar ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Cap-Haitien, Milot, Vaudreuil, Haut-Du-Cap.

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