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Montone verbindet mittelalterliche Befestigungsgeschichte mit gotischer Grabkunst und Kirchen mit unterschiedlichen historischen Zeitmarken. Für eine Kulturreise stehen damit mehrere Themen zur Auswahl: die erhaltenen Türme, die Baugeschichte der Santa Maria Assunta und Sant'Antonio Abate sowie ein steinerner Sarkophag aus dem Jahr 1390. Diese Bauwerke und Kunstgegenstände gehören unterschiedlichen Zusammenhängen an und geben dem kulturellen Profil des Ortes Kontur. Wenn Sie Montone nach historischen Interessen auswählen, können Sie zwischen Wehrbau, Kirchenarchitektur und religiöser Kunst unterscheiden.

Mittelalterliche Befestigung und erhaltene Türme

Die mittelalterliche Mauerbefestigung Montones wurde um 1390 erhöht; heute sind nur drei ihrer Türme erhalten. Der größte steht im höchstgelegenen Teil des Ortes hinter der Kirche Sant'Antonio Abate. So verbindet die Befestigungsgeschichte eine konkrete Datierung mit einem benannten Bauwerk und dessen Lage. Als Thema unterscheidet sie sich klar von den Kirchen: Im Vordergrund stehen die frühere Mauerbefestigung und der heutige Bestand der drei Türme.

Santa Maria Assunta: Baugeschichte und Kunst

Die Kirche Santa Maria Assunta ist erstmals 1575 urkundlich erwähnt, damals im Zusammenhang mit einem Streit um ein Kapellenbenefizium. Diese frühe Erwähnung ist nicht das Baudatum des heutigen Gebäudes: Dessen Bau begann 1914 unter dem damaligen Pfarrer Don Gaetano Cardelli nach einem Entwurf des aus Mosciano stammenden Künstlers Francesco Patella. Eingeweiht wurde die Kirche im Mai 1934. Die Daten bezeichnen also unterschiedliche Abschnitte der Geschichte: die erste urkundliche Erwähnung der Kirche und den Beginn des Baus des heutigen Gebäudes.

Das vollständig aus Ziegelmauerwerk errichtete Gebäude besitzt eine charakteristische Fassade. Ein Spitzbogenportal wird auf jeder Seite von zwei weiteren Spitzbogenarkaden flankiert. Im Inneren befinden sich alte, kunstvoll ausgeführte Gemälde, darunter die Verkündigung, die Madonna del Carmine, das Letzte Abendmahl und die Madonna del Rosario. Fassadengestaltung und Bildmotive geben damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Beschäftigung mit der Kirche: außen die wiederkehrenden Spitzbogenformen, innen die religiösen Themen der Gemälde.

Sant'Antonio Abate und der Sarkophag

Die Kirche Sant'Antonio Abate wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Barockstil restauriert. Sie war vermutlich zunächst einem Kloster angeschlossen, das von Benediktinern oder Antonianermönchen und später von Zölibataren geführt wurde. Auch die Geschichte eines Kunstwerks ist mit der Kirche verbunden: Der steinerne gotische Sarkophag von Bucciarello di Jacopo di Bartolomeo stammt aus dem Jahr 1390. Er wurde in die Kirche Sant'Antonio überführt, nachdem San Jacopo fuori le Mura als Kirche aufgegeben und in einen Friedhof umgewandelt worden war. Die Restaurierung, die nur vermutete Klosterzugehörigkeit und die Verlegung des Sarkophags stellen unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte dar.

Belvedere, Anreise und Termine

Montone ist außerdem für seinen Belvedere bekannt. Für die Anreise mit dem Auto ist der Ort über die A14 erreichbar; als Ausfahrten sind Teramo, Giulianova und Mosciano Sant'Angelo angegeben. Anschließend führen die Strada Provinciale 262 DIR und die Strada Provinciale 15A in Richtung Giulianova und Mosciano Sant'Angelo weiter. Prüfen Sie vor der Fahrt die Route und die Straßenbedingungen.

Die Festa dei Santi Giacomo e Anna wurde in Montone für den 25. und 26. Juli angekündigt. Wenn Sie Ihre Reise mit diesem Termin verbinden möchten, prüfen Sie vorab, ob die Daten für Ihren Aufenthalt gelten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teramo.

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