Zum Inhalt

Ripoli lässt sich über Wege und Baugeschichte entdecken: Der Ripoli Trail führt nach Le Serrucce, während der kommunale Anello delle Lame Nr. 1 mit konkreten Streckenangaben Orientierung für einen anderen Wandertag bietet. Dazu kommen Kirchen und ein Steinmal mit jeweils eigener Geschichte. Für Ihre Reise können Sie so zwischen einem bestimmten Wegziel, einer längeren Route und kulturhistorischen Entdeckungen unterscheiden.

Wege und Wegziele rund um Ripoli

Der Ripoli Trail führt vom Borgo Vecchio di Ripoli Santa Cristina auf unbefestigtem Weg nach 1,5 km zum mittelalterlichen Borgo Le Serrucce. Dort prägen überwölbte Durchgänge und mit Stein gepflasterte Gassen die erhaltene mittelalterliche Dorfgestalt. Das macht Le Serrucce zu einem Wegziel, bei dem der Ort selbst mit seinen baulichen Details im Mittelpunkt steht.

Der Anello delle Lame Nr. 1 beginnt am Platz von Ripoli Santa Cristina. Für die kommunale Route sind 14,7 km Länge, 529 m Höhenunterschied und eine angegebene Gehzeit von 4,5 Stunden verzeichnet. Zusammen betrachtet zeigen die Wegangaben unterschiedliche Maßstäbe: Der Ripoli Trail führt nach 1,5 km zu Le Serrucce; für den Anello sind zusätzlich Höhenunterschied und Gehzeit angegeben. Damit lässt sich die Wahl an der gewünschten Wegstrecke und dem verfügbaren Zeitrahmen ausrichten.

Auch die Via Mater Dei erreicht Ripoli: Sie führt über Madonna dei Fornelli und passiert diesen Ort, bevor sie Ripoli erreicht. Auf dieser Route folgt Ripoli also auf Madonna dei Fornelli. Das ist eine weitere Orientierung für Reisende, die sich für die Wegfolge interessieren und Ripoli nicht allein über die örtlichen Wege betrachten möchten.

Kirchen, Dorfgestalt und Überlieferung

Die Kirche Santa Cristina in Ripoli wird in Unterlagen aus den Jahren 1281 und 1305 erwähnt. Le Serrucce zeigt eine andere Seite der Ortsgeschichte: Die überwölbten Durchgänge und steingepflasterten Gassen gehören zur erhaltenen Gestalt des mittelalterlichen Borgo. Wer sich für ältere Dorfstrukturen interessiert, findet hier nicht nur einen Ortsnamen als Wegziel, sondern auch prägende bauliche Merkmale.

Die Kirche des Santuario di Serra in Ripoli wurde 1605 begonnen und 1616 eingeweiht. Davon getrennt ist das Santuario Ripoli zu betrachten, das auf einem Vorsprung mit Blick über das Tal des Torrente Sette steht. So bieten die Sakralorte unterschiedliche historische und landschaftliche Bezugspunkte, ohne dass ihre jeweiligen Geschichten gleichgesetzt werden müssen.

Ein weiteres religiöses Wahrzeichen steht an der Straße „dell’Angelo“: Unweit des Santuario della Madonna della Serra befindet sich ein Steinmal mit einem Engel am überlieferten Ort der Erscheinung der Jungfrau Maria vor zwei Hirtenkindern. Die überlieferte Verbindung gehört zur Bedeutung dieses Ortes; das Steinmal und seine Lage geben dem Besuch einen konkreten Bezug zur lokalen religiösen Tradition.

Am Santuario della Madonna della Serra wird jedes Jahr am letzten Sonntag im August Pfingsten gefeiert. Wenn Sie die Reise mit dieser Feier verbinden möchten, prüfen Sie die Termine für das jeweilige Jahr. So bleibt die jährlich wiederkehrende Tradition von der konkreten Terminplanung für Ihren Besuch unterschieden.

Wege innerhalb des Ortes

Auch im Borgo Vecchio gibt es einen benannten Wegbezug: „La dritta“ führt durch das Borgo Vecchio zu den alten Grundschulen. Zusammen mit dem Ripoli Trail und dem Anello delle Lame zeigt dieser Weg eine weitere Art, die örtlichen Ziele zu ordnen: vom Weg durch den Borgo zu einem konkreten Gebäude, vom unbefestigten Abschnitt nach Le Serrucce bis zu einer Route mit ausgewiesenen Streckenmaßen. Die Wege eröffnen damit unterschiedliche Zugänge zu Ripolis Dorfgestalt und Umgebung.

Weitere Reiseziele entdecken: Castenaso, Noce, Pian del Voglio, Vidiciatico, Minerbio, Santa Viola, Baricella, San Giovanni In Persiceto.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bologna.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.