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Wenn Sie Arola als Ziel für Ihre Ferienwohnungssuche erwägen, bieten kirchliche Baugeschichte und Landschaft zwei konkrete Anknüpfungspunkte. Die restaurierten Reste der antiken Pieve di Arola stehen auf der Anhöhe von Arola, in den ersten Hügeln am linken Ufer des Parma.

Pieve und Ortsgeschichte

Ein Dokument aus dem Jahr 1481 beschreibt die Pieve di Arola mit einem einschiffigen Langhaus, fünf Altären, einem Glockenturm und einer aus behauenen Steinen errichteten Sakristei. „Einschiffig“ bezeichnet ein Langhaus mit einem Hauptschiff; die behauenen Steine geben der Sakristei eine eigene bauliche Charakterisierung. Einige Autoren datieren die Errichtung der Pieve ins 6. Jahrhundert. Das 6. Jahrhundert ist dabei die zugeschriebene Datierung der Errichtung, 1481 das Jahr des Dokuments.

Die heutige Pfarrkirche von Arola wurde Mitte des 19. Jahrhunderts wiederaufgebaut und 1860 geweiht. Zu den mit Arola verbundenen historischen Bezügen zählen außerdem die Villa Peroni aus dem 16. Jahrhundert und die Ville Zileri–Dal Verme. So reichen die Ortsbezüge über die Pieve hinaus bis zu weiteren benannten Villen.

Wege und historische Landschaft

Die Via di Linari führt als Spazierweg an der Chiesa di Arola vorbei und über den ersten Höhenrücken am Torrente Parma. Dabei eröffnet sich der Blick über das gesamte Val Parma; die Route führt Richtung Castello di Torrechiara. Der Weg verbindet so einen benannten Abschnitt bei der Kirche mit einer Landschaftsperspektive vom Höhenrücken.

Entlang des Straßenkorridors Pilastro–Arola–Torrechiara–Badia sind noch Spuren der römischen Zenturiation sichtbar. Der Begriff bezeichnet die römische Landaufteilung. Damit reicht die Landschaftsgeschichte über einzelne Bauwerke hinaus und wird entlang eines konkret benannten Korridors sichtbar.

Auch der historische Canale di San Michele wurde über mindestens weitere sechs Kilometer in Richtung Arola fortgeführt. Die Hinweise unterscheiden sich im Maßstab: Bei der Zenturiation geht es um sichtbare Spuren entlang eines Straßenkorridors, beim Canale um eine historische Fortführung in Richtung Arola.

Ein kulinarischer Blick nach Langhirano

In Langhirano vermittelt eine Ausstellung im Museo del Prosciutto die historische, territoriale und qualitative Bedeutung des Prosciutto di Parma D.O.P. Anschließend werden im Verkostungsraum lokale Wurstwaren und weitere Erzeugnisse der Region serviert. So stehen dort sowohl die Einordnung des Produkts als auch die Verkostung regionaler Erzeugnisse im Mittelpunkt.

Anreise planen

Der TEP-Fahrplan führt die Linie 2605 als Verbindung Sala Baganza–Felino–Pilastro–Arola–Strognano–Langhirano. Wenn eine Busfahrt Teil Ihrer Planung ist, prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Abfahrten, denn Fahrplandetails können sich ändern.

Weitere Reiseziele entdecken: Valditacca, Soragna, Berceto, Fornovo Di Taro, Terenzo, Varsi, Vignale, Sasso.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Parma.

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