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Parma ist das gastronomische Zentrum der „Italian Food Valley“ – und zugleich eine Stadt, deren Kultur sich in Musik, Museen und historischen Orten entdecken lässt. Das Teatro Regio verbindet diese Perspektiven: Es wurde ab 1821 errichtet und 1829 im neoklassizistischen Stil eröffnet. Seine Baugeschichte bildet einen kulturellen Gegenpol zu den kulinarischen Traditionen, für die Parma ebenfalls bekannt ist.

Eine Stadt mit kulinarischem Profil

Zur gastronomischen Identität Parmas gehören Prosciutto di Parma (DOP), Parmigiano Reggiano (DOP), Culatello di Zibello (DOP), Salame Felino (IGP), Spalla Cotta di San Secondo und Fungo Porcino (IGP). Die Bandbreite der Erzeugnisse macht deutlich, dass Parmas Food-Thema nicht auf ein einzelnes Produkt beschränkt ist. Die Stadt ist außerdem Gastgeber wichtiger Veranstaltungen rund um Lebensmittel, darunter die Internationale Lebensmittelmesse Cibus. Da die Termine variieren, prüfen Sie die Veranstaltungsdaten, wenn eine Messe Anlass für Ihre Reise sein soll.

Musik und Klanggeschichte

Im Teatro Regio können Sie bei einer etwa 30-minütigen Führung auf Italienisch oder Englisch das Foyer, den Saal und das Ridotto besichtigen. Wenn Sie diesen Einblick einplanen, prüfen Sie den Besuchsservice vor Ihrer Reise.

Ein ganz anderes Kapitel der Musikgeschichte erschließt die Casa del Suono. Sie befindet sich in der ehemaligen Kirche Santa Elisabetta aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und zeichnet die Geschichte der Geräte zur Tonwiedergabe nach: vom Phonographen über Grammophon, Radio, Tonbandgerät und Compact Disc bis zum iPod. Die Casa del Suono beherbergt außerdem eine Sammlung von Klangerzeugern und Einrichtungen mit innovativen Tonwiedergabesystemen. Wissenschaftliche und künstlerische Forschung, Bildung und Vermittlung gehören ebenfalls zu ihren Angeboten.

Auch das Museo Casa Natale Arturo Toscanini führt zu einer persönlichen Spur der Stadtgeschichte: Es befindet sich im Geburtshaus des Musikers im Stadtviertel Oltretorrente. Dort wurde Arturo Toscanini am 25. März 1867 geboren. Das Museo Glauco Lombardi wiederum widmet sich dem künstlerischen und dokumentarischen Erbe mehrerer Herrschaftsperioden in Parma. Dazu zählen die bourbonische Zeit von 1748 bis 1802 und von 1847 bis 1859 sowie die ludovizianische Zeit von 1816 bis 1847. Das Museum bietet Führungen, Begegnungen und Konferenzen an. Zur musikalischen Reihe „Musica al Museo“ gehört das herzogliche Fortepiano.

Gartenlandschaft und Wege durch die Stadt

Der Parco Ducale bietet einen Wechsel von Kulturorten zu einer historischen Gartenlandschaft mit jahrhundertealten Bäumen. Ab 1560 wurde der Park als kunstvolle Anlage im italienischen Stil gestaltet und später im französischen Stil verändert. In einem historischen Fischteich liegt eine Insel mit der Brunnenanlage Fontana del Trianon aus dem 18. Jahrhundert. Zum Park gehören außerdem ein Kinderspielbereich, Sportwege, ein Hundebereich, ein Kiosk und Sitzbänke. Wenn Sie eine dieser Einrichtungen fest einplanen, empfiehlt sich eine kurze Prüfung des aktuellen Stands.

Für die Orientierung in der Stadt bündelt die städtische App Parma Welcome Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Kirchen, Museen, Schlössern, Kunstwerken, Kulturveranstaltungen, Ausstellungen, Installationen, Routen und Gastronomie. So können Sie Themen wie Kunst, Musik und Essen bei der eigenen Planung nebeneinanderstellen.

Der Bahnhof von Parma liegt etwa zehn Gehminuten vom historischen Zentrum entfernt. Züge aus Nord- und Mittelitalien sowie aus einigen europäischen Städten fahren Parma an. Die Stadt ist auch über einen Flughafen und die Autobahn erreichbar; die Einfahrt von Autos in das Stadtzentrum ist verboten. Prüfen Sie vor der Anreise die aktuellen Verbindungen und die geltende Zufahrtsregelung.

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