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Wer Botteghino nach einem kulturhistorischen Thema auswählt, findet einen frühen archäologischen Bezugspunkt. Die Fundstelle liegt in der hoch gelegenen Ebene südlich von Parma und wird in die Zeit von der zweiten Hälfte bis zum Ende des 5. Jahrtausends v. Chr. datiert. Ihre Befunde umfassen Baureste und unterschiedliche Fundstücke; sie bieten damit mehr als einen einzelnen Gegenstand, an dem sich die frühe Geschichte des Ortes festmachen lässt.

Hütte, Brunnen und archäologische Funde

An der Fundstelle wurden die Überreste einer rechteckigen Hütte freigelegt. Ihr Grundriss macht die Bauform greifbar; ein tiefer Wasserbrunnen ergänzt diesen Befund um eine andere Art von Anlage. Hütte und Brunnen stehen so für zwei unterschiedliche Aspekte der Fundstelle: bauliche Überreste und einen Wasserbrunnen.

Auch die kleineren Funde eröffnen verschiedene Blickwinkel. Bei den Steingeräten wurde häufig honigfarbener Feuerstein verwendet, und zur Feinkeramik gehören Schalen. Daneben wurden zwei Kupferahlen sowie das Fragment eines Keramiktiegels mit deutlich sichtbaren Schmelzresten gefunden. Die Gegenüberstellung ist aufschlussreich: Feuerstein, Keramik und Kupfer stehen für verschiedene Materialien und Objektarten. Besonders konkret ist das Tiegelfragment, an dem die Schmelzreste sichtbar sind; die Kupferahlen ergänzen diesen Fund als zwei eigenständige Gegenstände. Wer sich für die Fundstelle interessiert, kann so Baubefund, Wasserbrunnen und Materialfunde getrennt betrachten, statt die archäologischen Hinweise zu einer einzigen Fundart zusammenzufassen.

Ein weiterer archäologischer Zusammenhang in Ghiaie

Bei Ghiaie di Botteghino befand sich eine Nekropole, die mit einer kleinen Siedlung verbunden war. Sie lag unmittelbar an einer Route. Damit rückt ein anderer Zusammenhang in den Blick als bei den Hüttenresten und Fundstücken der archäologischen Fundstelle Botteghino: In Ghiaie stehen die Nekropole und ihre Verbindung zu einer Siedlung im Vordergrund. Diese Unterscheidung hilft, die beiden archäologischen Themen jeweils für sich einzuordnen.

Haltestellen und Radtour als Orientierung

Für die Orientierung sind zwei Haltestellen konkret benannt. „Botteghino area artigianale“ liegt an der Strada Traversetolo bei der Strada Da Mareto auf der westlichen Seite. „Botteghino Casa Schiavi“ befindet sich ebenfalls an der Strada Traversetolo, bei Casa Schiavi. Die Haltestellennamen und ihre Lage helfen bei der Zuordnung; für eine Fahrtplanung sollten Sie den aktuellen Fahrplan prüfen.

Als Radoption ist die „Parma–Botteghino“ bezeichnete Tour mit 14,7 Kilometern Länge in der Nähe von Parma angegeben. Prüfen Sie vor der Fahrt die örtlichen Bedingungen. Eine Radverkehrsplanung sieht außerdem einen Abschnitt der Via Traversetolo von der Tangenziale Sud bis nach Botteghino vor; dieser Planungsstatus ist nicht mit einer bestätigten fertigen Verbindung gleichzusetzen.

Die Unterkunft passend zum eigenen Plan wählen

Für eine Busfahrt sind die konkrete Lage der Unterkunft und der aktuelle Fahrplan entscheidend; für eine Radtour sollten Sie die ausgewählte Strecke und ihre Bedingungen in die Planung einbeziehen. Vergleichen Sie vor der Buchung die genaue Unterkunftslage mit Ihren geplanten Zielen, statt allein nach dem Ortsnamen zu entscheiden. So können Sie die archäologischen Themen und die Mobilitätsoptionen in Ihren Aufenthalt einordnen, ohne unterschiedliche Orte oder Strecken zu einem einzigen Besuchsplan zusammenzuziehen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Parma.

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