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Das Antiquarium di Veleia und das archäologische Areal befinden sich in Località Rustigazzo. Mit dem Provinzpark Monte Moria kommt ein Natur- und Wegebezug hinzu. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Rustigazzo suchen, können Sie die Ortswahl danach ausrichten, ob Veleias Geschichte, Waldlandschaft oder beides den Aufenthalt prägen soll.

Veleia: Geschichte der antiken Stadt

Veleia wurde nach der römischen Eroberung im 2. Jahrhundert v. Chr. im Kerngebiet der ligurischen Stammesgemeinschaft der Veleates als Municipium gegründet. Es zählt zu den bedeutendsten archäologischen Zentren Norditaliens. Die Siedlung entwickelte sich auf einem System abfallender Terrassen. Das Forum wurde auf einer künstlichen Plattform errichtet, die durch umfangreiche Erdarbeiten entstanden war. In der Basilika befanden sich zwölf große Statuen aus Luni-Marmor, die Mitglieder der julisch-claudischen Familie darstellten. Im Antiquarium zeigt eine Sammlung Fundstücke, die die wichtigsten Ereignisse der Geschichte Veleias dokumentieren. Das archäologische Areal von Veleia Romana ist außerdem der Fundort der Tabula Alimentaria Traianea.

Geschichte im Ortsbild

Wahrscheinlich wurde Rustigazzo nach der Aufgabe der nahe gelegenen antiken Stadt Veleia erweitert. Auf dem Hauptplatz des Ortes steht noch heute das Castello di Rustigazzo. Auch die alte Kirche Santa Maria Assunta gehört zur Ortsgeschichte: Sie war zunächst dem Kloster Val Tolla und später der Pfarrkirche von Macinesso als Suffragankirche unterstellt.

Wald und Tierwelt am Monte Moria

Im Parco del Monte Moria bedeckt der Baumbestand drei Viertel der Fläche. Prägend sind Obstkastanienhaine mit jahrhundertealten Bäumen. Das Unterholz beherbergt Wildschweine, Dachse, Rehe, Füchse, Eichhörnchen, Bussarde, Spechte und Sperber. Verschiedene Wegmöglichkeiten im Provinzpark beginnen in der Ortschaft Rustigazzo.

Wege und Routen

Die Radroute „Pedalando in Val d’Arda – percorso n. 3“ führt zum Parco Monte Moria, einem weitläufigen Waldgebiet mit Wiesen, Buchenwäldern, Nadelwäldern und Obstgärten. Ihre Abfolge verläuft von Veleia Romana über Rustigazzo und Croce dei Segni zurück nach Veleia Romana.

Eine weitere Orientierung bietet die Variante Veleia: Sie führt über die Provinzstraße zunächst nach Veleia und anschließend nach Località Rustigazzo. Von dort verläuft sie zurück auf die Talsohle des Chero. Die beiden Routenzusammenhänge geben unterschiedliche Einblicke: Die Radroute nennt eine Rundfolge von Orten, die Variante Veleia beschreibt die Abfolge über die Provinzstraße und zurück ins Tal.

Die Marcia delle Terre Veleiate

Die Marcia delle Terre Veleiate startet und endet neben den archäologischen Ausgrabungen von Veleia Romana. Seit 2013 wird sie als nicht wettkampforientierte Freizeitveranstaltung für alle Interessierten organisiert. Zur Wahl stehen Streckenlängen von 6, 12 und 18 km. Wenn Sie Ihre Reise auf die Veranstaltung abstimmen möchten, prüfen Sie die aktuellen Termine.

Regionale Küche im Val d’Arda

Zum kulinarischen Kontext der Alta Val d’Arda gehören Chisolini, die mit grobkörniger Salami, Coppa und Pancetta gegessen werden. Eine regionale Unterscheidung betrifft auch Anolini in Brühe aus dem Val d’Arda: Sie werden mit Käse statt mit Schmorbraten gefüllt. Beide Beispiele ergänzen die Kultur- und Naturthemen um einen eigenständigen Blick auf die Küche der weiteren Region.

Weitere Reiseziele entdecken: Bolgheri, Cortemaggiore, Bicchignano, Ziano Piacentino, Ferriere, Lugagnano Val D'arda, Larzano-castello, Rodi.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Piacenza.

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