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San Sossio Baronia verbindet Bau- und Religionsgeschichte mit einer Landschaft aus Quellen, Hügeln, bewirtschafteten Flächen und Wäldern. Für Ihre Reiseplanung bieten sich damit verschiedene Schwerpunkte: historische Kirchen und religiöse Zeichen, Spuren früherer Wege und Arbeit sowie die Landschaft des Gemeindegebiets. Die Zeitmarken reichen von der ehemaligen Pfarrkirche Annunziata aus dem 13. Jahrhundert bis zu Brunnen und Steinkreuz aus dem frühen 17. Jahrhundert.

Kirchen und religiöse Bauwerke

An der Piazza Mercato im historischen Ortszentrum steht die Chiesa di Santa Maria Assunta. Sie wurde 1933 nach dem Erdbeben vom 23. Juli 1930 an der Stelle der alten Abbatialis-Kirche wiederaufgebaut; diese stammte aus dem 16. Jahrhundert. Die ehemalige Pfarrkirche Annunziata zeigt eine andere historische Phase: Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist heute eine Ruine.

Die Chiesa di San Michele Arcangelo hat ihren Ursprung im Jahr 1929. Zusammen mit dem Glockenturm und der Scala Santa bildet sie einen kirchlichen Komplex. Für Informationen zu den Öffnungszeiten der Kirche erhalten Sie Auskunft bei der Gemeindeverwaltung oder der Pfarrei Santa Maria Assunta.

Brunnen, Grotten und historische Spuren

Die Fontana Tre Cannelle wurde 1612 im Auftrag Ferdinando Loffredos errichtet. Drei Wasserspeier sind von Masken mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken umgeben. Der Zugang zur Fontana ist kostenlos, und das Bauwerk ist rund um die Uhr zugänglich.

Crucinova, auch Croce Nuova genannt, ist ein 1611 errichtetes steinernes Kreuz auf einer teilweise kannelierten Säule. An seinem Fuß befinden sich vier geschnitzte Eckengel. Die Jahreszahlen von Kreuz und Brunnen liegen nur ein Jahr auseinander; die Bauwerke unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Form. Im Gebiet Acqua della Madonna gibt es außerdem drei in Lehm gegrabene Grotten. Ihre Anordnung entspricht den Grotten des heiligen Josef, der Madonna und des Jesuskindes.

In der Ortslage Turro befinden sich Reste einer römischen Brücke entlang des Verlaufs der antiken Via Appia. Eine andere Spur früherer Arbeit ist die restaurierte historische Wassermühle Mulino del Ponte nahe dem Bach Fiumarelle. Umgeleitetes Wasser trieb dort ein Mahlwerk zum Mahlen von Getreide an. Neben der Mühle dient eine Nische Pilgern als Station auf dem Weg zum Heiligtum auf dem Montemauro. So stehen bei den historischen Spuren unterschiedliche Themen im Vordergrund: ein römischer Straßenverlauf, die Nutzung von Wasser und ein Pilgerweg.

Landschaft und Anreise

Das Gemeindegebiet liegt zwischen dem Monte Molara mit 935 m und dem Montuccio mit 827 m. Es ist reich an Quellen und umfasst grüne Hügel, bewirtschaftete Felder, Weiden sowie Buchen- und Eichenwälder. Einen eigenen Höhenbezug hat die Chiesa di San Michele Arcangelo: Sie steht auf 716 m auf einem Hügel über dem umliegenden Gebiet.

Für die Straßenanreise führt der Weg über die Autobahn A16 Napoli-Canosa mit den Ausfahrten Grottaminarda oder Vallata. Anschließend verläuft die Staatsstraße 91 della Valle Sele bis zur Abzweigung in der Ortslage Sella Coppola. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Routenplanung beide genannten Ausfahrten und den weiteren Straßenverlauf bis zur Abzweigung.

Weitere Reiseziele entdecken: Pietradefusi, Fontanarosa, Sperone, San Michele di Serino, Monteforte Irpino, Nusco, Villamaina, Caposele

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Avellino.

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