Zum Inhalt

Die Grotte di Castelcivita verbindet eine unterirdische Karstlandschaft mit einer archäologischen Geschichte, während im Herbst zwei Feste unterschiedliche lokale Produkte hervorheben. Für einen Aufenthalt ergeben sich damit drei Schwerpunkte: Natur und Vorgeschichte, saisonale Kulinarik oder Sakral- und Kunstgeschichte. Bei der Planung spielen jeweils andere Punkte eine Rolle: aktuelle Zugangsbedingungen für die Grotte, konkrete Termine für die Feste und der Restaurierungsstatus eines historischen Ensembles.

Grotte: Geologie und Vorgeschichte

Die Grotte ist als Geosítio 143 ausgewiesen. Durch die Verkarstung von Kalkstein aus der Oberkreide entstehen dort unterirdische Landschaften. Fossilfunde zeigen, dass die Grotte dem Menschen im Jungpaläolithikum vor etwa 40.000 Jahren als sicherer Zufluchtsort diente. Geologie und Vorgeschichte sind zwei unterschiedliche Blickwinkel auf dieselbe Höhle. Der für Besucher zugängliche Bereich erstreckt sich über 1.700 Meter bis zu einem unterirdischen Endsee. Prüfen Sie vor der Anreise die aktuellen Zugangsbedingungen.

Herbstfeste mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Zwei Feste setzen im Herbst verschiedene kulinarische Akzente. Die Sagra del fungo porcino findet Ende September statt. Die Ausgabe von 2024 fand vom 27. bis 29. September im historischen Zentrum statt und war die 31. Ausgabe. Ende Oktober folgt die Festa della patata di montagna, die die lokale Kartoffelsorte Biancone di Castelcivita würdigt. Ihre 13. Ausgabe fand 2024 am 26. und 27. Oktober, ebenfalls im historischen Zentrum, statt. Pilzfest und Kartoffelfest unterscheiden sich damit nach Saison und Produkt; für eine künftige Reise sollten Sie die dann geltenden Veranstaltungstermine gesondert prüfen.

Sakralorte, Turm und Kunst

Der Torre Angioina erhebt sich 25 Meter über einem Fundament mit einem Durchmesser von 15 Metern. Die beiden Maße geben Höhe und Grundmaß des Turms gemeinsam zu erkennen. Die Chiesa di San Cono ist dem Schutzheiligen von Castelcivita geweiht.

Die Parrocchia San Nicola di Bari liegt im historischen Zentrum und ist weiterhin ein aktiver Ort des Gottesdienstes. Ihre Lage bietet einen besonders geeigneten Aussichtspunkt auf die umliegende Landschaft. Wenn Sie einen Gottesdienst besuchen möchten, erfragen Sie die Zeiten am besten vorab.

In einer Kirche in Castelcivita befinden sich ein 1760 von Giovanni La Mania aus Padula geschaffener Hauptaltar, ein hölzerner Chor aus dem 18. Jahrhundert sowie eine Kanzel aus dem 17. Jahrhundert. Ihre Flachreliefs zeigen die Evangelisten und den heiligen Cono. Die ehemalige Klosteranlage Santa Sofia, später Santa Gertrude genannt, bewahrt in ihrer Kirche eine Kreuzabnahme von Giovanni De Gregorio, genannt „il Pietrafesa“, aus dem Jahr 1627. Die Anlage wird derzeit restauriert; klären Sie vor einem Besuch den Zugang.

Den Aufenthalt passend ausrichten

Für die Suche nach einer passenden Ferienwohnung können Sie zuerst Ihren Anlass festlegen: Soll ein Herbstfest den Aufenthalt bestimmen, prüfen Sie den Termin der jeweiligen künftigen Ausgabe; steht die Grotte im Mittelpunkt, klären Sie vorher die aktuellen Zugangsbedingungen. Kunst- und Sakralorte setzen einen eigenen Kulturfokus. Bei Santa Sofia ist die Restaurierung für die Besuchsplanung zu berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Casal Velino, Ravello, Laureana Cilento, Rofrano, Terradura, Capezzano, Teggiano, Santa Marina.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salerno.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.