Fonte verbindet religiöse Zeugnisse mit einer archäologischen Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Für eine kulturell ausgerichtete Reise stehen unterschiedliche Themen im Mittelpunkt: christliche Kunst und Baugeschichte, ein antikes Heiligtum sowie ein Fund mit mythologischen Darstellungen. Auch ein jährlich gefeiertes Fest gehört zum Ortsprofil. Wer eine Ferienwohnung sucht, kann zunächst abwägen, ob religiöse Kunst, Archäologie oder lokale Traditionen den Aufenthalt prägen sollen.
Kirchen: Kunstwerk und jüngere Baugeschichte
Die Cappella di San Michele beherbergt eine mehrfarbig gefasste Holzstatue des Erzengels Michael aus dem 16. Jahrhundert. Material, farbliche Gestaltung und Datierung machen das Kunstwerk zu einem konkreten Bezugspunkt für die lokale Kulturgeschichte. Einen deutlich jüngeren Zeitrahmen setzt die Chiesa di San Giuseppe: Sie wurde zwischen 1983 und Ende 1985 erbaut. Zu Ostern 1986 fand dort die erste liturgische Feier statt. Bauzeit und erste Feier markieren aufeinanderfolgende Stationen der Kirchengeschichte und unterscheiden die Entstehung dieses Gebäudes von der älteren Bildhauerei in der Kapelle.
Heiligtum von Fonte: Fundgeschichte und Deutung
Das mit dem Heiligtum von Fonte verbundene Votivdepot wird vom Beginn des 6. bis zum Ende des 3. Jahrhunderts v. Chr. datiert. Dieser zeitliche Rahmen umfasst mehrere Jahrhunderte. Bei der Quelle Fonte wurden 1964 archäologische Funde des Heiligtums entdeckt. Archäologen halten den Fundort von Fonte für ein kleineres Heiligtum, das dem Heraion an der Foce Sele ähnelt. Der Vergleich bezeichnet eine Ähnlichkeit, keine Gleichsetzung der beiden Heiligtümer. Datierung des Votivdepots, Entdeckungsgeschichte und archäologische Interpretation sind unterschiedliche Aspekte der antiken Geschichte Fontes.
Der Krater des Assteas
Ein weiterer archäologischer Bezugspunkt ist der Krater des Assteas. Er wurde in Fonte di Roccadaspide, im Gebiet Temparossa, innerhalb einer Kammergrabstätte aus der lukanischen Epoche gefunden. Auf dem Krater sind Szenen des Parisurteils dargestellt. So lassen sich Fundkontext und Bildmotiv unterscheiden: Die Kammergrabstätte beschreibt den archäologischen Zusammenhang, das Parisurteil das mythologische Thema des Gefäßes. Der Krater ergänzt die Zeugnisse des Heiligtums damit um ein weiteres Objekt mit eigener Fundgeschichte und Bildwelt.
Fest und lokale Angebote
Das jährlich begangene Fest zu Ehren des San Michele Arcangelo in Fonte umfasst eine traditionelle Prozession. Wenn Sie Ihre Reise daran ausrichten möchten, prüfen Sie das konkrete Festdatum vor der Planung.
In Fonte di Roccadaspide befindet sich die handwerkliche Konditorei Le Delizie Di Maria. Sie stellt frisches und haltbares Gebäck nach Familienrezepten her. Falls Sie einen Besuch einplanen, klären Sie vor der Anreise, ob ein Besuch möglich ist.
An der Staatsstraße 166 (Fonte) bietet Zottoli GYM unter anderem Kurse in Spinning, Pilates, karibischem Tanz und Mixed Martial Arts an. Da sich Kursangebote ändern können, bestätigen Sie vor einem Besuch, welche Kurse aktuell stattfinden.
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