Zum Inhalt

Ein 133 Meter hoher Hügel, ein mittelalterliches Zentrum mit drei historischen Toren und ein ausgedehnter Korkeichenhain geben Monte San Biagio unterschiedliche Gesichter. Dazu kommen Kunst, historische Orte an der Via Appia und lokale Spezialitäten. Wer ein Hotel in Monte San Biagio sucht, kann den Ort so anhand seiner Kultur- und Naturthemen einordnen.

Hügelpanorama und Korkeichenhain

Monte San Biagio liegt auf einem 133 m hohen Hügel, der die Ebene von Fondi von Sperlonga bis zum Fluss Canneto überragt. Im Hintergrund liegen das Tyrrhenische Meer und die Pontinischen Inseln.

Die Sughereta di San Vito liegt am Fuß des Monte Calvo und im Gemeindegebiet von Monte San Biagio. Mit etwa 300 Hektar ist sie der bedeutendste und ausgedehnteste Korkeichenhain der italienischen Halbinsel. In dem Hain stehen monumentale, über hundertjährige Bäume. Ihre teils ungewöhnlichen, verdrehten Formen inspirierten kuriose Legenden. Die Sughereta di San Vito eignet sich für Ausflüge und Spaziergänge.

Mittelalterliche Merkmale und Geschichte

Das historische Zentrum bewahrt mittelalterliche städtebauliche Merkmale. Drei historische Tore geben diesem Erbe konkrete Namen: San Rocco, San Vito und Portone, auch Porta del Castello genannt. Für Besucher mit Interesse an der Ortsgeschichte sind die drei Tore markante Bezugspunkte.

Ein weiterer historischer Ort ist das Epitaffio am Kilometer 109,400 der Via Appia. Unweit davon liegt La Torre, die bis 1870 die Grenze des Kirchenstaats markierte. Die beiden Angaben verbinden einen genau bezeichneten Punkt an der Via Appia mit einer historischen Grenzfunktion. Eine weitere architektonische Besonderheit ist der Portico dello Scacco: ein gotisch-römisches, spitzbogiges Gebäude aus dem 15. Jahrhundert. Die Bezeichnung und die Bauform geben Interessierten einen anderen Zugang zur Geschichte als die Tore des Zentrums.

Auch die Kirche San Giovanni Battista vereint historische Überlieferung und Kunst. Ihr wird traditionell eine Gründung durch die Langobarden im 7. Jahrhundert zugeschrieben. Über dem Chor beherbergt die Kirche das Polyptychon „Sposalizio di Santa Caterina“ von Cristoforo Scacco aus dem Jahr 1500. Die überlieferte Gründung bleibt dabei als Tradition gekennzeichnet; das datierte Kunstwerk ist ein eigener, konkreter Bezugspunkt für Reisende mit Interesse an sakraler Kunst.

Lokale Spezialitäten und Via Francigena

Zur kulinarischen Seite Monte San Biagios gehören die Marzolina und die Salsiccia al coriandolo di Monte San Biagio. Die Marzolina wird aus der Milch weißer Ziegen von Monte San Biagio hergestellt. Die Salsiccia al coriandolo folgt alten Verarbeitungstraditionen; dazu gehört unter anderem das Räuchern mit Mastixholzrauch. So unterscheiden sich die beiden Spezialitäten durch ihre Zutaten und die überlieferte Verarbeitung. Sie geben dem lokalen Charakter eine weitere, von den Bauwerken und der Landschaft verschiedene Facette.

Die Via Francigena führt bis nach Monte San Biagio.

Weitere Reiseziele entdecken: Borgo Grappa, Borgo Hermada, Ventotene, Campodimele, Gaeta, Cori, Borgo Vodice, Le Ferriere

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Latina.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.