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Framura verbindet Küstenlandschaft mit konkreten Spuren sakraler Kunst und Baugeschichte. An der Küste liegen Badekaletten zwischen roten Felsen; hinzu kommen Kunstwerke in zwei Kirchen sowie historische Bauwerke in Costa. Für Wege im Freien stehen eine Strecke auf alter Eisenbahntrasse und der Sentiero 650 zur Wahl. So können Sie Ihren Aufenthalt nach den Interessen ausrichten, die Ihnen wichtig sind: Meer, Kulturgeschichte oder Bewegung auf unterschiedlichen Wegen.

Kirchenkunst: zwei konkrete Werke

Die Chiesa di San Lorenzo Martire in Castagnola ist eine alte Pfarrei aus dem 13. Jahrhundert. In derselben Kirche befindet sich die bedeutende „Deposizione“ von Luca Cambiaso. Geschichte des Sakralbaus und ein konkret benanntes Kunstwerk treffen hier an einem Ort zusammen. Wenn Sie bei der Wahl eines Reiseziels neben der Küste auch kirchliche Kunst berücksichtigen, ist San Lorenzo ein konkreter kultureller Bezugspunkt.

Ein weiteres Werk befindet sich in der Chiesa di San Martino: die „Madonna del Rosario con i Santi Domenico e Carlo Borromeo“ von Bernardo Strozzi. Damit sind zwei verschiedene Kirchen mit jeweils einem benannten Gemälde verbunden. Wenn Sie die Werke vor Ort sehen möchten, klären Sie die Besuchsmöglichkeiten der Kirchen vorab.

Historische Bauwerke in Costa

Der Wachturm in Costa stammt aus karolingischer Zeit und aus dem 9. Jahrhundert. Am Ende des Carruggio von Costa befindet sich ein Ospitale von Framura. Eine Inschrift in karolingischen Schriftzeichen an der Fassade nennt den 27. Dezember 1400 und schreibt das Bauwerk Giuliano de Dugo zu. Die beiden Angaben setzen unterschiedliche historische Akzente: Beim Turm steht die Einordnung ins 9. Jahrhundert im Vordergrund, beim Ospitale ein genaues Datum in Verbindung mit einer Zuschreibung. So lassen sich zwei verschiedene Bezugspunkte der Baugeschichte in Costa unterscheiden.

Küste und Meeresaktivitäten

Das Porticciolo Turistico di Framura ist ein Ausgangspunkt zur Erkundung der Küste. Zahlreiche Buchten sind ausschließlich vom Meer aus erreichbar; das ist ein wichtiger Unterschied, wenn Sie einen Küstentag planen. Für diese Buchten kommt kein Zugang vom Land aus infrage. An der Küste liegen außerdem Badekaletten zwischen roten Felsen. Erfahrene Taucher können vor Framura Wracks am Meeresboden erkunden. Badebuchten, Küstenerkundung und Tauchen sind damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt am Meer; beim Tauchen richtet sich das Angebot ausdrücklich an erfahrene Taucher.

Zwei Wege, verschiedene Planungsangaben

Die Ciclopedonale Maremonti verläuft auf der Trasse der alten Eisenbahn und ist etwa sechs Kilometer lang. Sie ist eine ebene, sichere Strecke für Familien, Fußgänger und Radfahrer. Der Weg führt durch alte Eisenbahntunnel; entlang der Strecke liegen zum Meer ausgerichtete Freiflächen und Zugänge zu mehreren Küstenbuchten. Alte Bahntrasse, Tunnel und die Ausrichtung der Freiflächen geben der Strecke einen anderen Charakter als einem gewöhnlichen Wegabschnitt.

Der Sentiero 650 ist gut markiert und steigt stetig an. Vom mittleren Bereich von Setta aus dauert er etwa 30 bis 40 Minuten. Die beiden Wege lassen sich anhand der genannten Planungsangaben unterscheiden: Bei der Maremonti stehen ungefähre Länge und flacher Verlauf im Vordergrund, beim Sentiero 650 der stetige Anstieg und die ungefähre Dauer ab einem bestimmten Ausgangsbereich. Das gibt Ihnen zwei verschiedene Ansatzpunkte, wenn Sie Ihre Zeit für Wege in Framura planen.

Wenn Sie ein Hotel in Framura suchen, hilft es, zuerst den gewünschten Schwerpunkt Ihres Aufenthalts festzulegen: Kirchenkunst und Baugeschichte, Küste und Meeresaktivitäten oder Zeit auf einer der beschriebenen Strecken.

Weitere Reiseziele entdecken: San Pietro Vara, Nicola, La Foce, Luni Mare, Rocchetta Di Vara, Sorbolo, Ortonovo, Castelnuovo Magra.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: La Spezia.

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