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Der Anello Verde führt zum Gipfel des Monte Soggio. Von dort reicht der Blick über den Golf von La Spezia bis nach Portovenere und zu den Inseln Palmaria, Tino und Tinetto. Der mittelschwere Rundweg beginnt und endet in Pitelli. Gipfel und Rückkehr zum Ort geben dieser Runde zwei klar benannte Orientierungspunkte.

Rundwege nach Dauer und Verlauf

Die bezifferten Rundwege lassen sich nach Gehzeit und Schwierigkeit vergleichen. Der Anello Arancione ist leicht, beginnt an der Piazza degli Orti und dauert 30 Minuten. Beim mittelschweren Anello Verde beträgt die Gehzeit 50 Minuten. Der ebenfalls mittelschwere Anello Giallo dauert 60 Minuten: Er führt von Pitelli über den CAI 450 nach Muggiano und über den CAI 451 zurück. Damit liegt Verde zeitlich zwischen Arancione und Giallo; bei der Schwierigkeit ist Arancione als leicht, während die beiden anderen Runden als mittelschwer eingestuft sind.

Andere Wegbeschreibungen setzen eigene Orientierungspunkte. Der Anello Blu beginnt im Zentrum von Pitelli an der Piazza degli Orti und führt über den CAI 450V in Richtung Montiamoli. Ein dichtes Netz vom CAI nummerierter Wege verbindet Pitelli mit dem Meer und mit der Alta Via del Golfo. Der Rundweg Anello Ruffino-Pitelli führt über einen Waldweg zu den ersten Häusern von Pitelli. Beim Vergleich stehen damit verschiedene Merkmale im Vordergrund: Piazza und Richtung Montiamoli beim Blu, der Waldweg bis zu den ersten Häusern beim Ruffino-Pitelli und die Verbindung zum Meer und zur Alta Via beim Wegenetz.

Ortsgeschichte und Bauformen

Pitelli entstand im 16. Jahrhundert an der Stelle, an der der mittelalterliche Hafen San Bartolomeo di Cento Chiavi lag. Der Hafenbezug führt also ins Mittelalter zurück, während die Entstehung des Ortes ins 16. Jahrhundert fällt. Auch das antike Oratorium San Bartolomeo stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Diese zeitliche Einordnung stellt die mittelalterliche Vorgeschichte der späteren Ortsentstehung gegenüber, ohne beide gleichzusetzen.

Zum baulichen Bild des historischen Zentrums gehören einige Turmhäuser mit gewölbten Eingängen. Im Zentrum ist außerdem ein kleines Museum des Ersten Weltkriegs eingerichtet. So stehen neben der frühen Geschichte Pitellis auch Bauformen und ein Museumsthema aus einer späteren Epoche. Der Name San Bartolomeo begegnet ebenfalls bei der traditionellen Marcia dei Colli Pitellesi, die an den Festtagen des Schutzpatrons stattfindet.

Die Marcia dei Colli Pitellesi

Die Marcia ist ein nicht wettbewerbsorientierter Lauf- beziehungsweise Wanderevent mit zwei Routen über 7 km und 14 km. Die Festtage des Schutzpatrons San Bartolomeo geben den zeitlichen Bezug der traditionellen Veranstaltung; die zwei Strecken unterscheiden sich in ihrer Länge. Damit ergänzt der Event die beschriebenen Rundwege um ein eigenes Format, das Laufen und Wandern verbindet.

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