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Casanova Lerrone verbindet eine hügelige, von Weinbergen und Olivenhainen geprägte Landschaft mit besonderen Kulturspuren: Die Pfarrkirche Sant’Antonino bewahrt ein Polyptychon von 1552, und bei Maremo sind alte Befestigungsruinen erhalten. Spaziergänge, Mountainbike-Strecken und lokale Feste ergänzen die Auswahl. Für die Reiseplanung können Sie daher zwischen Landschaft, Kunst und Geschichte oder einem saisonalen Anlass gewichten.

Hügellandschaft und Wege

Das Gemeindegebiet von Casanova Lerrone ist hügelig; Weinberge und Olivenhaine prägen es überwiegend. In den flacheren Gebieten werden Gemüse und Obst angebaut. Casanova Lerrone liegt zudem an der „Strada del vino e dell’olio dalle Alpi al Mare“.

Im Gemeindegebiet sind Spaziergänge zwischen Olivenhainen und Kastanienwäldern möglich; Mountainbike-Strecken ergänzen das Aktivitätsangebot. Das sind zwei unterschiedliche Zugänge zur Landschaft: ein Spaziergang zwischen den genannten Hainen und Wäldern oder Mountainbiken auf den Strecken im Gemeindegebiet.

Zum Naturkontext zählt auch das Naturschutzgebiet Area protetta Provinciale Testata Alte Valli Merula e Lerrone, das Casanova Lerrone umfasst. Seine Südabhänge weisen ausgedehnte, durch menschliche Nutzung entstandene Grasflächen auf. Weinberge und Olivenhaine prägen überwiegend das Gemeindegebiet, während die Grasflächen ein Merkmal der südlichen Hänge des Schutzgebiets sind.

Kirchen, Dorfgeschichte und Kunst

Die Pfarrkirche Sant’Antonino ist im Barockstil errichtet und bewahrt ein Polyptychon aus dem Jahr 1552. Als mehrteiliges Bildwerk setzt es einen konkreten kunsthistorischen Akzent neben der barocken Architektur. Bei Maremo sind die alten Ruinen der von den Markgrafen Del Carretto errichteten Befestigungsanlagen erhalten. Kirche und Ruinen eröffnen damit unterschiedliche Blicke auf Baugeschichte: sakrale Architektur und ehemalige Befestigungsanlagen.

Bosco, eine Fraktion der Gemeinde, ist ein kleines Dorf mit Steinhäusern und typischen traditionellen Gebäuden; entstanden ist es im 15. Jahrhundert. Im Gemeindegebiet von Casanova Lerrone in der Provinz Savona liegt außerdem das Santuario della Nostra Signora della Visitazione di Degna. Das heutige Heiligtum wurde zwischen 1616 und 1618 errichtet. Die Kirche des Santuario della Madonna di Degna bewahrt eine Holzgruppe, die Maragliano zugeschrieben wird.

Ein weiterer historischer Bezug ist der nach dem Lied „Fischia il vento“ benannte Weg. Er steht im Zusammenhang mit der Geschichte der Gegend während des Zweiten Weltkriegs; das Lied stammt von dem Partisanen Felice Cascione. Zusammen mit den Kirchen und den Befestigungsruinen zeigt dieses Thema eine weitere Seite der lokalen Geschichte.

Feste und Reisezeit

Die Festa del Buon Mangiare ist ein Sommerfest, bei dem lokale Gerichte und Spezialitäten wiederentdeckt werden können. Sie findet stets in der Woche nach Ferragosto statt; prüfen Sie die konkreten Termine für das jeweilige Reisejahr. Das Fest der Madonna della Visitazione in Degna wird am Ostermontag gefeiert. Prüfen Sie vor der Reise, wie die Feier im jeweiligen Jahr örtlich angesetzt ist.

Die beiden Feste verweisen auf unterschiedliche Reisezeiten: die Woche nach Ferragosto für das Sommerfest und die Osterzeit für die Feier in Degna. Neben den Festen bieten die Spaziergänge, Mountainbike-Strecken und historischen Orte weitere Möglichkeiten, den Schwerpunkt Ihrer Reise nach Ihren Interessen zu setzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Carcare, Toirano, San Pietro D'olba, Vendone, Ortovero, Varazze, Albenga, Campochiesa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Savona.

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