Zum Inhalt

Die Bassa Via del Garda führt in Piovere etwa 100 Meter nach der Piazza Cavour zu einem obligatorischen Halt an der Chiesetta di San Marco. Dieser feste Kulturhalt ist ein klar benannter Punkt im Streckenverlauf, der sich von den landschaftlichen Zielen anderer Wege unterscheidet.

Wanderwege mit eigenen Schwerpunkten

Von Piovere aus ist Cima Rocchetta über die Wege 244 und 235 erreichbar. Von einer in grüner Umgebung gelegenen Terrasse aus Kalkstein bietet Cima Rocchetta einen Blick auf den See. Wer bei einer Wanderung vor allem einen Aussichtspunkt sucht, findet hier einen konkreten landschaftlichen Schwerpunkt: die Verbindung von Kalkstein, grünem Umfeld und Seeblick.

Der Sentiero del Tampa verläuft auf Weg 244 von der Località Castello in Piovere bis zu einer alten Mulattiera in Richtung Monte Denervo. Sein Name erinnert an einen Köhler, der sein ganzes Leben in der Gegend oberhalb von Piovere di Tignale arbeitete. So lässt sich der Weg sowohl über seinen Verlauf als auch über die Erinnerung erklären, die sein Name bewahrt.

Beide Wegbeschreibungen nennen Weg 244, aber in unterschiedlichen Zusammenhängen: Cima Rocchetta ist über die Wege 244 und 235 erreichbar, während der Sentiero del Tampa von der Località Castello zur alten Mulattiera verläuft. Für die Orientierung helfen daher auch die jeweiligen Start- und Zielpunkte, nicht nur die Wegnummern.

Trockenmauern, Terrassen und Kulturerbe

Entlang der Bassa Via del Garda begegnen Wandernde Trockenmauern. Von solchen Mauern gestützte Terrassen prägen das lokale Landschaftsbild. Damit gehören sowohl die Bauweise als auch die Form des Geländes zu den Besonderheiten dieses Weges.

Die Trockenmauern stehen zudem mit der örtlichen Selbstversorgung in Zusammenhang: Oliven, Weinreben und Hülsenfrüchte anzubauen wäre ohne die für den Bau nötige Arbeit und das entsprechende handwerkliche Geschick nicht möglich gewesen. Die Terrassen sind so nicht nur ein Merkmal des Landschaftsbildes, sondern auch mit der örtlichen Landwirtschaft verbunden.

Ein eigener Kunstbezug ist der Hochaltar der Chiesa di San Marco. Die Bildhauer Pialorsi aus dem Valsabbia-Tal schufen ihn im 17. Jahrhundert. Im Vergleich dazu verweist der Bau der Trockenmauern auf eine andere handwerkliche Tätigkeit: Hier war Können gefragt, um den Anbau von Oliven, Weinreben und Hülsenfrüchten zu ermöglichen.

Praktische Orientierung

Für den Beginn der Bassa-Via-del-Garda-Wanderung ist das Parken an der Piazza Chiara d’Assisi in Piovere vorgesehen. Das ist ein anderer Orientierungspunkt als der Halt an der Piazza Cavour. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Parksituation.

Eine weitere Wanderroute führt durch die Schlucht des Bachs Vione bis zum historischen Ortskern von Piovere. Wenn Sie diese Route einplanen möchten, informieren Sie sich vorab über die Termine während Ihres Reisezeitraums.

Weitere Reiseziele entdecken: Ome, Vezza D'oglio, Casto, San Martino Della Battaglia, Artogne, Palazzolo Sull'oglio, Sabbio Chiese, Zone

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Brescia.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.