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Im Museo del Tartufo di Acqualagna steht der Trüffel im Mittelpunkt. Daneben stehen archäologische Funde aus dem Gebiet der römischen Siedlung Pitinum Mergens, Casa Natale E. Mattei und die Landschaft der Gola del Furlo für eigenständige Themen. Für Ihre Planung können Kulturgeschichte, Trüffel und Natur unterschiedliche Interessen ansprechen.

Trüffel im Museum und im Naturschutzgebiet

Das Museo del Tartufo di Acqualagna bietet einen Erlebnisparcours rund um den Trüffel. Zu seinen Elementen gehören Geruchskarten; auch Verkostungen von Speisen und Wein sind Teil des Museums. Der Parcours, die Karten und die Verkostungen setzen unterschiedliche Akzente innerhalb des Trüffelthemas.

Eine weitere Trüffelperspektive bietet das Naturschutzgebiet Gola del Furlo: Dort werden Anbau und Sammeln von Trüffeln geschützt und gefördert. Außerdem befindet sich dort eine der ältesten Trüffelanlagen Italiens. Damit reicht der Trüffelbezug über den Museumskontext hinaus bis zu Anbau und Sammeln im Schutzgebiet.

Archäologische Funde und Enrico Mattei

Das Antiquarium Pitinum Mergens sammelt archäologische Grabungsfunde aus dem Gebiet, in dem die römische Siedlung Pitinum Mergens lag. Der Bezug der Sammlung ist damit auf dieses Siedlungsgebiet gerichtet. Zugleich verfügt das Antiquarium über eine Abteilung für zeitgenössische Kunst: Archäologische Funde und Gegenwartskunst bilden zwei unterschiedliche Schwerpunkte innerhalb desselben Museums.

Casa Natale E. Mattei, das Geburtshaus von Enrico Mattei, ist heute das erste Museum Italiens, das ihm gewidmet ist. Es bewahrt persönliche Gegenstände von Mattei auf, darunter einen vollständig erhaltenen Schreibtisch, seine Brille, Lektüre, ein Zigarettenetui und Angelgerät. Anders als die Grabungsfunde des Antiquariums beziehen sich diese Stücke auf eine einzelne Person und ihr persönliches Umfeld.

Landschaft der Gola del Furlo

Die Gola del Furlo ist eine Schlucht zwischen dem Monte Pietralata (889 m) und dem Monte Paganuccio (976 m). Entstanden ist sie durch die Erosionskraft des Candigliano, eines Nebenflusses des Metauro. Zur Gola gehört auch ein 38,3 Meter langer römischer Tunnel der Via Flaminia, der petra pertusa oder forulus genannt wurde.

Das staatliche Naturschutzgebiet Gola del Furlo erstreckt sich über 3.600 Hektar und umfasst Wälder, Weiden und unberührte Gipfel. Die Wege an der Gola bieten außerdem Gelegenheit zur Vogelbeobachtung. So stehen neben der Schlucht auch weitere Landschaftsbestandteile und Naturbeobachtungen als Themen im Raum.

Wanderweg und Radrundweg vergleichen

Die offizielle Wander- und Radkarte des Naturschutzgebiets, Ausgabe 2019, führt zwei unterschiedlich lange Routen auf. Der Sentiero 449 verläuft vom Passo del Furlo über Fosso del Ri bis zur Rifugio del Furlo und ist 2,5 Kilometer lang. Als Radrundweg ist der Anello del Pietralata mit 18,9 Kilometern und etwa 650 Höhenmetern verzeichnet.

Die Längen und die ausgewiesenen Aktivitäten helfen beim Vergleich: Der Sentiero 449 ist eine Wanderstrecke, der Anello del Pietralata eine deutlich längere Radrunde; für diese nennt die Karte zusätzlich die Höhenmeter. Da die Karte als Ausgabe 2019 gekennzeichnet ist, informieren Sie sich vor einer Wanderung oder Radtour vor Ort über die aktuellen Wegbedingungen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pesaro - Urbino.

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