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Fenile verbindet einen etwa drei Kilometer langen Radweg mit einer Baugeschichte, die bis zu historischen Ölmühlen und Villen zurückreicht. Das Arzilla-Tal ergänzt diesen Ortsblick um Felder, Olivenbaumreihen, einen Weinberg und Flaumeichen. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Fenile suchen, können Sie Ihre Reise an Radverbindungen, ländlicher Landschaft oder historischen Bauten ausrichten.

Radwege und Routenplanung

Der Radweg Fano–Fenile ist fertiggestellt, etwa 3 Kilometer lang und verläuft entlang der Provinzstraße 45 „Carignano“. Im kommunalen Radverkehrsplan ist der Rundweg Anello E durch Fenile, Centinarola und Rosciano verzeichnet. Für Asse 3 ist dort eine Verbindung von Fenile in Richtung Stadtzentrum und Meer aufgeführt. Im Juli 2025 wurde La campagna di Fenile als einer von acht Rundwegen im Raum Fano vorgestellt, die für Fuß- und Radverkehr vorgesehen sind. Prüfen Sie vor einer konkreten Tour die aktuelle Beschilderung vor Ort.

Landschaft im Arzilla-Tal

Die Landschaft des Arzilla-Tals bei Fenile wurde 1983 mit gepflügten Feldern, Reihen von Olivenbäumen, einem Weinberg und Reihen von Flaumeichen beschrieben. In der näheren Umgebung von Fenile gilt der Bosco di Severini als kleiner Rest früherer Wälder; heute ist er als floristische Fläche geschützt. Damit stehen im ländlichen Umfeld sowohl landwirtschaftlich geprägte Flächen als auch ein geschütztes floristisch bedeutsames Gebiet im Blick.

Kirchen und Bildstock

Die Kirche Sant’Anna hat einen sechseckigen Grundriss und eine Fassade aus Backstein und Sandstein. Vier von einem Giebel bekrönte Pilaster gliedern sie; dazu kommt ein Sandsteinportal. Die Straße zur Kirche und Villa Sant’Anna zweigt am Anfang der Straße zwischen Fenile Vecchio und Roncosambaccio ab. Die Kirche Chiesa dei Santi Pietro e Andrea Apostoli befindet sich an der Piazza Santi Pietro e Andrea 1 und trug früher die Bezeichnung „del Mulino“.

Die Edikola della Madonna degli Angeli ist ein Bildstock. Ihre Mauerstrukturen lassen auf eine Errichtung im 17. Jahrhundert schließen. Bei einer Besichtigung im Juni 2026 zeigte sie sich stark verfallen und weitgehend von Efeu überwachsen. Teile des Mauerwerks und des hölzernen Gitters waren noch sichtbar.

Villen und historische Ölmühlen

In der näheren Umgebung von Fenile ist die Villa Pavani, heute Villa Giuliani, im Kataster von 1778 dokumentiert. Unterhalb der Villa Pavani gehörte ein Gebäude zur Villa und ist auf der Karte von 1818 als „Giardino“ bezeichnet. Seine Fassade besteht aus rotem Backstein und hat Eckpilaster, zwei Bögen im Erdgeschoss und vier eingefasste Fenster. Das Satteldach trägt einen Giebel mit Rosette.

Ein historischer Ölmühlenkomplex bei Casa vocabolo Molino gehörte im 17. Jahrhundert der Familie Gabuccini. Bei Casa vocabolo Molino sind Überreste eines älteren Gebäudes aus der Mitte des 19. Jahrhunderts erhalten, das als Sommerhaus und Ölmühle genutzt wurde. Der Komplex Casa il Molino ist auf der Katasterkarte von 1818 als „il Molino“ eingetragen und war eine Ölmühle. Die unterschiedlichen Namen und Zeitangaben geben der örtlichen Baugeschichte mehrere konkrete Anknüpfungspunkte.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pesaro - Urbino.

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