Zum Inhalt

Ein etwa 10 km langer Rundweg gibt Mombello Monferrato einen konkreten Rahmen für einen aktiven Ausflug: „Sulle cime di Mombello“ dauert zu Fuß oder zu Pferd ungefähr drei Stunden, mit dem Fahrrad etwa zwei. Dazu kommen wechselnde Landschaftsbilder, Ausblicke über die Hügel und mehrere eigenständige Kulturthemen. Wer seine Reise plant, findet so Anhaltspunkte für unterschiedliche Schwerpunkte – vom Weg durch Ortschaften und Wälder bis zur Geschichte einzelner Kirchen und Bauwerke.

Wege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

„Sulle cime di Mombello“ beginnt auf dem Platz des Hauptortes vor der Chiesa di San Sebastiano. Die Streckenbeschreibung nennt Panoramablicke auf die Hügel des Monferrato und Abschnitte, die abwechselnd durch kleine Ortschaften und die Wälder des Val Cerrina führen. Für die Planung macht auch die ungefähre Dauer nach Fortbewegungsart einen Unterschied: Zu Fuß oder zu Pferd sind es etwa drei Stunden, mit dem Fahrrad etwa zwei.

Der Rundweg ist nicht der einzige benannte Routenbezug: Der Weg vom Monte Sion zum Bric del Lupo zählt zu den eindrucksvollsten Routen Mombellos. Außerdem verfügt der Ort über mehr als 60 km unbefestigte Straßen und zahlreiche kleinere Wege. In der Hügellandschaft zwischen Eichen- und Kastanienwäldern sind viele Wege häufig für Wanderungen zu Fuß oder mit dem Mountainbike ausgeschildert. Diese Angaben eröffnen verschiedene Perspektiven auf die Umgebung, ohne dass alle Wege auf dieselbe Weise beschrieben werden.

Hügelblicke und markante Landschaftspunkte

Von den Anhöhen Mombellos reichen die Ausblicke bis zur Poebene und ins Valcerrina. Der Parco Belvedere liegt auf einer Anhöhe und bietet einen schönen Blick auf die umliegende Landschaft. Ein anderer, sehr konkreter Landschaftsbezug ist die große Eiche an einem unbefestigten Weg zum Monte Laione: Sie ist als Nationaldenkmal ausgewiesen. Weite Aussichten und dieser einzelne benannte Naturpunkt setzen unterschiedliche Akzente in der Landschaft rund um Mombello.

Kirchen, Palazzo und Burgruine

Die Chiesa di San Bononio verbindet mehrere historische Zeitschichten. Ihr heutiges Gebäude stammt aus dem Jahr 1724; zugleich gehört der Wiederaufbau im Jahr 1200 auf den Mauern eines römischen Tempels zu ihrer Baugeschichte. Sichtbare Tafeln zeigen einen Löwendrachen, einen heiligen Adler und einen Stier mit drei Bukranien. Die Bildmotive ergänzen die Baugeschichte um konkrete Details, auf die Sie bei der Beschäftigung mit der Kirche achten können.

Der Palazzo dell’Aglio ist ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, in dem Graf Cavour zu Gast war. Heute befindet er sich in Privatbesitz und wird als Wohnhaus genutzt. Diese heutige Nutzung unterscheidet ihn von den Kirchen und Ruinen, die ebenfalls zu den benannten historischen Themen des Ortes gehören.

Die Ruinen des Castello di Mombello liegen auf der Kuppe eines steilen, von drei Bächen durchzogenen Hügels. Zwischen 1300 und 1400 wurde die Burg teilweise zerstört; ab dem Ende des 16. Jahrhunderts machte Bartolomeo Malaspina sie wieder bewohnbar. Bei den kirchlichen Überlieferungen stehen andere Geschichten im Mittelpunkt: Die Chiesetta di Sant’Anna ist mit der Legende der Madonna del Bricco verbunden. Das Santuario di San Gottardo ist dem heiligen Gottardo geweiht, der seit dem 17. Jahrhundert in einer kleinen Votivkapelle verehrt wird. Der Überlieferung nach rettete er ein Kind vor einem Paar durchgehender Ochsen.

Feste im Jahreslauf

Die „Sagra del cinghiale“ findet gewöhnlich im August statt. Gegen Ende Oktober ist ein Kastanienfest den Kastanien gewidmet; dabei werden auch Steinpilze angeboten. Wenn Sie Ihre Reise an einem dieser Feste ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Termine für das betreffende Reisejahr.

Weitere Reiseziele entdecken: Palazzina, Momperone, Masio, Pontestura, Grognardo, Ponti, Fabiano, Lerma.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alessandria.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.