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Mehr als 40 Graffiti und internationale Street-Art-Werke machen Quattordio zu einem städtischen Freilichtmuseum. Dazu kommen ein Rundweg durch Felder und ein Waldgebiet sowie Bauwerke mit unterschiedlichen Geschichten. So begegnen Ihnen in Quattordio Urban Art, die Landschaft am Rand der Poebene und historische Architektur.

Lage und Anreise

Quattordio liegt am westlichen Rand der Ebene von Alessandria; diese bildet einen seitlichen Ausläufer der Poebene. Für Ihre Anreise sind zwei überörtliche Verbindungen relevant. Die Autobahn Turin–Piacenza (A21) durchquert das Gemeindegebiet. Auch die Staatsstraße SS10 verläuft durch das Gemeindegebiet und verbindet Asti mit Alessandria. Die Landschaftslage und die beiden Verkehrsachsen geben unterschiedliche Bezugspunkte für die Orientierung in Quattordio.

Urban Art und die Geschichte der Graffiti

Die mehr als 40 Graffiti und internationalen Street-Art-Werke bilden ein städtisches Freilichtmuseum. Das QUA Museum erzählt die Geschichte der Graffiti in Quattordio. Die beiden Themen ergänzen sich: Die Werke prägen das künstlerische Bild des Ortes, während das Museum den Blick auf die lokale Geschichte dieser Kunstform richtet. Wenn Sie sich für Urban Art interessieren, treffen hier die Werke im Stadtraum auf einen Ort, der sich ihrer Geschichte widmet.

Der Sentiero Quattordio e le sue frazioni

Der Sentiero Quattordio e le sue frazioni ist ein Rundweg im Gemeindegebiet. Er beginnt im Hauptort, führt in der Nähe der Ortsteile Piepasso und Serra vorbei und endet an der Pfarrkirche San Pietro. Unterwegs verläuft der Weg durch Felder und weiter durch ein Waldgebiet. Außerdem führt er in der Nähe des Castello di Lajone und seines Parks vorbei, der von jahrhundertealten Bäumen umgeben ist. Damit verbindet die Route Landschaftsabschnitte mit der Umgebung des Schlosses und einem klar benannten Endpunkt im Hauptort.

Castello di Lajone und sein Park

Die ersten überlieferten Hinweise auf das Castello di Lajone stammen aus dem Jahr 1624. Im Laufe der Zeit ging das Anwesen an Adelsfamilien aus Asti und Alessandria über. Sie verstärkten seinen herrschaftlichen Charakter und entwickelten es von einer Cascina oder einem herrschaftlichen Wohnsitz zu einem Schloss. Die Schlossgeschichte umfasst damit sowohl die frühen Hinweise als auch einen späteren Wandel des Anwesens.

Das Castello ist von einem reichen, jahrhundertealten Park mit seltenen Pflanzen umgeben. Zu den dortigen Elementen zählen ein Rosengarten, Eichen, Mammutbäume und Libanonzedern. Im Zusammenhang mit dem Sentiero bilden das Schloss und der Park einen eigenen Bezugspunkt neben den Feldern und dem Waldgebiet der Route.

Weitere Baugeschichte

Die vollständig unterirdische Ghiacciaia Olivazzi setzt einen anderen architektonischen Akzent als die Schlossanlagen. Ihr Durchmesser beträgt etwa fünf Meter, ihre vertikale Ausdehnung acht Meter. Beide Maße geben eine konkrete Vorstellung von der Form dieses Bauwerks, ohne seine unterirdische Lage aus dem Blick zu verlieren.

Bei der Rocca Civalieri steht die geschützte historische Substanz im Mittelpunkt: 1937 wurde sie als von besonderem historischem und künstlerischem Interesse anerkannt und dem Denkmalschutz der zuständigen Denkmalbehörde unterstellt. Die Restaurierung bewahrte die ursprünglichen Bauteile und schuf das Relais Rocca Civalieri. So ergänzt die Restaurierungsgeschichte die Bau- und Kunstgeschichte, die Quattordio an mehreren Orten prägt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alessandria.

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