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Kirchen, die Geschichte des verschwundenen Soriano und zwei Wanderwege geben Cassinasco mehrere unterschiedliche Besuchsanlässe. Das Santuario dei Caffi wurde 1902 für den Gottesdienst eröffnet; San Massimo bewahrt den Bezug zum früheren Dorf Soriano, und die Torre Civica ist der erhaltene Teil des 1615 zerstörten Schlosses. Auch beim Wandern sind die Routen durch ihre Bezugspunkte gut zu unterscheiden: Eine erreicht das Ortszentrum, eine beginnt am oberen Platz.

Kirchen und ihre Orientierungspunkte

Das heutige Santuario dei Caffi liegt etwa 2 Kilometer vom Ort Cassinasco entfernt an der Straße nach Loazzolo. San Massimo ist eine isoliert auf einer Anhöhe gelegene Pfarrkirche, etwa 3 Kilometer von Cassinasco entfernt an der Straße nach San Vito di Calamandrana. Die genannten Straßenrichtungen bieten zwei unterschiedliche Orientierungspunkte: Loazzolo gehört zur Angabe für das Santuario, San Vito di Calamandrana zu San Massimo.

Das Santuario wurde fertiggestellt und am 21. September 1902 für den Gottesdienst eröffnet. Seit 1967 dient es als Treffpunkt für die jährliche Versammlung der Alpini der ANA Asti, die jeweils am letzten Sonntag im Mai stattfindet. Wenn Sie Ihren Aufenthalt an dieser Tradition ausrichten möchten, prüfen Sie den Termin für das betreffende Jahr vorab.

San Massimo, Soriano und die Torre Civica

San Massimo war ursprünglich die Kapelle von Soriano, einem antiken Dorf mit einer Burg, die der Kaiser 1116 dem Bischof von Acqui übertrug. Soriano verschwand um die Mitte des 14. Jahrhunderts, möglicherweise infolge der Pest von 1348. Erhalten ist der hintere Teil seiner ursprünglichen Kirche. So treffen an San Massimo die Geschichte einer früheren Siedlung und ein erhaltener Teil ihrer Kirche zusammen; die Pest bleibt dabei eine mögliche Erklärung für das Verschwinden des Dorfes.

Eine weitere historische Spur ist die Torre Civica: Sie ist der erhaltene Teil des Schlosses von Cassinasco, das 1615 zerstört wurde. Für die Errichtung des Turms wird die byzantinisch-langobardische Zeit angenommen. Die beiden Zeitangaben haben unterschiedliche Bedeutung: 1615 bezeichnet die Zerstörung des Schlosses, während die frühere Datierung des Turms eine Annahme bleibt.

Eine Produktgeschichte und zwei Wanderrouten

Zur Geschichte eines konkreten Produkts gehört der „Torrone Faccio di Cassinasco“: Antonio Faccio erfand 1856 das ursprüngliche Rezept. Damit ergänzt eine klar benannte Produktgeschichte die historischen Spuren an Kirchen und Turm, ohne dass sich daraus eine allgemeine Aussage über die regionale Küche ableitet.

Der offizielle Wanderweg aus Loazzolo erreicht Cassinasco über Weg 512 und führt anschließend über Weg 501 bis zum Ortszentrum. Eine weitere Route beginnt am oberen Platz von Cassinasco und führt über Pfad 511 sowie die Abzweigung 511A entlang des sogenannten „Sentiero del Moscato“.

Für den Vergleich der Routen sind vor allem ihre Bezugspunkte hilfreich: Die erste Wegbeschreibung nennt Loazzolo als Ausgangsort und das Ortszentrum als Ziel. Die zweite setzt am oberen Platz an und benennt den Verlauf am Sentiero del Moscato. So können Sie sich bei der Auswahl daran orientieren, ob Ihnen die Ankunft im Ortszentrum oder der Start am oberen Platz wichtiger ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Moncalvo, San Paolo Solbrito, Quarto, Incisa Scapaccino, Villa San Secondo, Casalotto, Castelletto Molina, Montemagno.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Asti.

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