Zum Inhalt

Cossombrato bietet drei unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise: die Baugeschichte des Castello dei Pelletta, historische Kirchen und die Natur- und Fossilgeschichte des Ortsteils Gorghi. Hinzu kommen zwei von der Gemeinde aufgeführte Ausflugsrouten sowie eine Etappe eines Radrundwanderwegs mit benannten Sehenswürdigkeiten. So können Sie vor der Planung entscheiden, ob für Sie vor allem Architektur, kirchliche Geschichte, Paläontologie oder eine Route im Vordergrund steht.

Das Castello dei Pelletta und seine Bauphasen

Das Castello dei Pelletta besitzt einen halbrunden Hauptkörper mit einem angesetzten runden Turm. Teile der Anlage stammen aus dem 14. Jahrhundert, weitere aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Datierungen zeichnen somit mehrere Bauphasen nach; das Schloss lässt sich nicht auf ein einzelnes Entstehungsjahr verkürzen. Seine Form und die zeitlich auseinanderliegenden Bauteile bieten zwei konkrete Anhaltspunkte, um die Anlage architektonisch einzuordnen.

Kirchen mit unterschiedlichen Zeitbezügen

Bei der Chiesa di Santo Stefano liegt die Bauzeit zwischen dem späten 16. und dem frühen 17. Jahrhundert; errichtet wurde sie mit dem Beitrag des Grafen Gerolamo Pelletta. Die beiden Seitenaltäre kamen zu Beginn des 18. Jahrhunderts hinzu und sind noch heute sichtbar. Bau und Altäre markieren damit zwei zeitliche Etappen innerhalb derselben Kirche. Einen anderen historischen Zeitbezug hat die Chiesa della Madonna dell'Olmetto: Ihre erste Erwähnung stammt aus dem 14. Jahrhundert. Das datiert die erste Erwähnung, nicht den Bau der Kirche. Die Chiesa di San Rocco stammt aus dem Jahr 1700; ihre Errichtung wird mit einer Tierseuche in Verbindung gebracht, die Wiederkäuer und Schweine betraf.

Auch Cossombratos Name gehört zur frühmittelalterlichen Überlieferung. Damals war der Ort unter den Namen Corsembrando oder Corsembraldo bekannt. Diese Formen sind in den Archivurkunden von Asti, im Codex Astensis sowie in mittelalterlichen Chroniken überliefert. So lässt sich die Geschichte des Ortsnamens von der Baugeschichte seiner Kirchen und der Burg unterscheiden.

Gorghi: Naturkunde und Fossilien

Der Ortsteil Gorghi liegt unmittelbar außerhalb des Ortszentrums von Cossombrato und ist wegen seiner naturkundlichen und paläontologischen Bedeutung bekannt. In den für das Astien typischen gelben Sanden wurden Fossilien von Meeres- und Landtieren gefunden. Damit erweitert Gorghi den Blick von den Bauwerken auf die Erdgeschichte. Für eine Reise, bei der Sie Kultur- und Naturthemen nebeneinander betrachten möchten, bietet der Ortsteil einen klar benannten paläontologischen Schwerpunkt.

Ausflugsrouten und eine Etappe des Radrundwanderwegs

Für die Routenplanung führt die Gemeinde zwei Ausflugsrouten auf. Die Route Cossombrato–Madonna Olmetto–Settime–Strada Ronchi–Cossombrato nennt mehrere Stationen und kehrt nach Cossombrato zurück. Eine weitere ist als Cossombrato–Villa San Secondo aufgeführt. Eine Etappe des Radrundwanderwegs führt an den Sehenswürdigkeiten Castello di Frinco, Castello di Cossombrato und dem Aussichtspunkt der Pfarrkirche von Cossombrato vorbei. Die Angaben beantworten unterschiedliche Planungsfragen: Bei der ersten Ausflugsroute steht eine Folge von Ortsnamen mit Rückkehr im Vordergrund, bei der zweiten die Strecke nach Villa San Secondo; für die Radwanderweg-Etappe sind drei Sehenswürdigkeiten benannt. So können Sie die Optionen danach unterscheiden, ob Sie eher die aufgeführte Ortsfolge oder die genannten Kulturpunkte interessieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Roccaverano, Migliandolo Di Portacomaro, Vigliano D'asti, Moasca, Portacomaro, Villafranca D'asti, Cellarengo, Aramengo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Asti.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.