Zum Inhalt

Sakrale Wandmalereien, verstreute Grangen und Weiler, bewaldete Hänge und ein flacherer Bereich am Po prägen Gambasca. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich daraus zwei klare Themenfelder: Kultur und Natur.

Verstreute Siedlungen und sakrale Kunst

Statt eines einzigen historischen Ortskerns entwickelte sich Gambasca mit zahlreichen verstreut liegenden Grangen und Weilern. Auch die sakralen Wandgemälde finden sich in Weilern, Häusern und Kirchen. Mindestens zwanzig lassen sich entdecken; etwa zehn stammen von Gauteri, fast alle sind auf 1866 datiert. Bei den Gauteri-Gemälden bildet 1866 den zeitlichen Schwerpunkt, aber nicht die ausnahmslose Datierung. Die Wandkunst ist damit nicht auf ein einzelnes Gebäude oder einen einzigen Ortstyp beschränkt.

In der Ortschaft Carpenetti befindet sich ein großes, gut erhaltenes Wandgemälde von Gauteri aus dem Jahr 1873, das die Kreuzigung Jesu darstellt. Das Jahr 1873 setzt einen weiteren zeitlichen Bezug neben die bei den Gauteri-Gemälden vorherrschende Datierung auf 1866.

Ein Taufbecken im piemontesischen Barockstil von 1739 kann man in Gambasca ebenfalls bewundern. Es ergänzt die Wandmalereien um eine andere Form sakraler Kunst: Auf der einen Seite stehen gemalte religiöse Bilder, auf der anderen ein Taufbecken als liturgisches Objekt. Die beiden Formen unterscheiden sich in Medium und Funktion, gehören aber beide zum sakralen Themenfeld des Ortes.

Wälder, Po und Spaziergänge

Auf der Bergseite Gambascas bedecken ausgedehnte Kastanien- und Buchenwälder die Hänge. In den Wäldern von Gambasca leben Füchse, Eichhörnchen, Rehe, Siebenschläfer, Dachse und Wildschweine. So gehören sowohl die Baumarten als auch eine vielfältige Tierwelt zu den konkreten Naturthemen der Gegend.

Der flachere Teil Gambascas liegt im Parco del Po – Tratto Cuneese am Fluss Po. Auf unbefestigten Wegen in den Feldern nahe dem Fluss können Sie bei Spaziergängen Wildschweine, Dachse, Füchse, Rehe und Graureiher beobachten. Vier Arten überschneiden sich in beiden Landschaftsbezügen: Wildschweine, Dachse, Füchse und Rehe. Eichhörnchen und Siebenschläfer werden für die Wälder genannt, Graureiher bei den Spaziergängen nahe dem Po. Damit lassen sich Wald und Feldwege in Flussnähe als unterschiedliche Naturthemen einordnen.

Ein Weg führt durch einen Kastanienhain zur Ortschaft Brich del Noru. So stehen neben den Spaziergängen mit Tierbeobachtungen auch ein Hain und ein benanntes Ziel als konkrete Wegbezüge zur Verfügung. Wenn Sie Naturthemen vergleichen, unterscheiden sich diese Hinweise: Hier führt der Weg nach Brich del Noru, während bei den unbefestigten Feldwegen nahe dem Po die Tierbeobachtung im Vordergrund steht.

Ein wiederkehrender Festtermin

Die Festa di San Giacomo findet jedes Jahr am letzten Sonntag im Juli statt. Da der Termin an den Wochentag gebunden ist, hängt das konkrete Kalenderdatum vom jeweiligen Jahr ab. Wenn Sie Ihre Reise mit dem Fest verbinden möchten, prüfen Sie vorab den Termin und das Programm des betreffenden Jahres.

Weitere Reiseziele entdecken: Crissolo, Mondovì, Canale, San Chiaffredo, Vernante, Trezzo Tinella, Barolo, La Morra

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuneo.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.