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Novara verbindet ein deutliches Kulturprofil mit einem markanten Landschaftsrahmen: Die Stadt liegt zwischen den Flüssen Sesia und Ticino und ist von Reisfeldern umgeben. Für die Anreiseplanung ist ein konkreter Bahnbezug relevant: Novara verfügt über einen Bahnhof, an dem auch Hochgeschwindigkeitszüge verkehren. In der Stadtgeschichte treten Sakralbauten, Museen und das Teatro Coccia hervor; zwei unterschiedliche Parkanlagen ergänzen die kulturellen Schwerpunkte um Grünflächen.

Sakralbauten: Kunst und Baugeschichte

Die Basilica di San Gaudenzio ist eines der ältesten Sakralgebäude Novaras und zugleich die Patronatskirche der Stadt. Im Inneren können Sie ein Polyptychon von Gaudenzio Ferrari bewundern. Ein Polyptychon ist ein mehrteiliges Bildwerk; so kommt neben der Baugeschichte auch ein konkret benanntes Kunstwerk in den Blick. Alessandro Antonelli wurde 1840 mit dem Bau der Kuppel beauftragt. Die Einwohner Novaras erhoben die Cupola di San Gaudenzio zum idealen Symbol ihrer Stadt.

Das Battistero del Duomo di Novara ist das älteste christliche Monument der Stadt. Sein erster Baukern entstand im 5. Jahrhundert auf Grundlage eines römischen Bauwerks. Der Zugang erfolgt während der Öffnungszeiten durch den Quadriportikus der Kathedrale. Prüfen Sie die Öffnungszeiten vorab, wenn Sie den Besuch fest einplanen möchten.

Im Vergleich zur Basilica liegt der historische Schwerpunkt des Battistero deutlich früher: Sein Baukern aus dem 5. Jahrhundert beruht auf einem römischen Bauwerk, während Antonellis Auftrag für die Kuppel der Basilica auf 1840 datiert. So lassen sich zwei unterschiedliche zeitliche Ebenen der sakralen Baugeschichte Novaras einordnen.

Museen und Teatro Coccia

Das Museo della Canonica umfasst das Museo Lapidario und das Museo del Tesoro della Cattedrale. Die Museen der Canonica stehen Schulklassen, Gruppen und Einzelbesuchern nach Reservierung offen. Planen Sie die Reservierung also auch ein, wenn Sie allein besuchen.

Das Teatro Coccia bietet einen weiteren Blick auf die Baugeschichte Novaras. Zwischen 1886 und 1888 wurde es nach einem Entwurf des Architekten Giuseppe Oliverio umgebaut; durch die Arbeiten erhöhte sich seine Kapazität auf 1.800 Personen. Die Stiftung des Teatro Coccia koordiniert, entwickelt, fördert und verwaltet alle künstlerischen und kulturellen Aktivitäten, insbesondere in den Bereichen Musik und Theater. Die damalige Kapazitätserhöhung macht die Veränderung des Hauses in einer konkreten Zahl fassbar.

Zwei unterschiedliche Parkanlagen

Der Park Allea erstreckt sich über 42.200 Quadratmeter hinter und links vom Castello Visconteo Sforzesco. Der Parco dei Bambini umfasst eine 20.000 Quadratmeter große, eingezäunte Fläche mit mehreren Spielbereichen, die durch baumgesäumte Wege verbunden sind. Die Parkwahl lässt sich an diesen unterschiedlichen Merkmalen orientieren: Beim Allea sind Fläche und Lage zum Castello benannt, beim Parco dei Bambini die Einzäunung, die Spielbereiche und ihre Verbindung durch Wege.

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