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Eine von Pinien beschattete Terrasse in Santa Maria Navarrese eröffnet Ausblicke über den Golf und auf den Yachthafen. Dazu kommen markante Strandabschnitte, saisonale Ausflüge aufs Wasser und historische Bezüge, die von der Küstenverteidigung bis zur lokalen Festtradition reichen.

Strände und Küstenbezüge

Die Spiaggia Centrale ist etwa 400 Meter lang und reicht von den Felsen unterhalb der Torre Spagnola bis zu den als Birissi bezeichneten Felsen. Hinter dem Strand spendet ein schattiger Pinienhain in den heißen Tagesstunden angenehme Kühle. Vom Ortszentrum und vom Yachthafen aus ist die Spiaggia Centrale in kurzer Zeit zu Fuß erreichbar.

Die Spiaggia di San Giovanni liegt zwischen der Torre Spagnola und dem Yachthafen. Die Bucht nördlich des Turms ist bei den Einheimischen von Baunei auch als Portu Santu Giuanni bekannt. Jahrhundertelang nutzten Boote, die entlang der Küste Ogliastras fuhren, diese Bucht. Während die Spiaggia Centrale vor allem durch ihre Länge und den Pinienhain charakterisiert ist, verbindet San Giovanni seine Lage mit einer langen Geschichte der Küstenschifffahrt.

Im nahe gelegenen Golf von Arbatax liegt das Isolotto d’Ogliastra direkt gegenüber von Santa Maria Navarrese. Die kleine Insel liegt außerhalb des Ortes und ergänzt die Küstenlandschaft um einen eigenen geografischen Bezugspunkt.

Bootsausflüge und eine Route zu Fuß

Von den Anlegestellen des Yachthafens starten von April bis Oktober Boote und Schlauchboote zu Ausflügen entlang der Küste. Für konkrete Termine empfiehlt es sich, die aktuelle Durchführung vor der Reise zu prüfen. So bleibt die saisonale Ausrichtung bei der Planung berücksichtigt.

Die nahe gelegene Cala Biriala lässt sich mit Bootsausflügen oder gemieteten Schlauchbooten erreichen, die in Arbatax und Santa Maria Navarrese abfahren. Die Verfügbarkeit kann saisonal variieren; prüfen Sie deshalb die Möglichkeiten für Ihren Reisezeitraum. Wer statt eines Bootsausflugs eine Wanderung einplanen möchte, findet die einfache, landschaftlich reizvolle Naturroute von Santa Maria Navarrese nach Pedra Longa. Sie beginnt im Ort. Die Wegbedingungen sollten vor dem Aufbruch geprüft werden.

Festtradition und lokale Geschichte

Das Fest der Assunta wird in Santa Maria Navarrese noch heute jedes Jahr am 15. August gefeiert und ist mit lokaler Tradition und Folklore verbunden. Der Festtag gibt einen festen zeitlichen Bezug für die Reiseplanung; die Programme der einzelnen Veranstaltungen können variieren. Der alte Forno della Festa nahe der Kirche Santa Maria wurde zur Feier der Assunta verwendet. Bei ethno-gastronomischen Veranstaltungen wird der Ofen angeheizt, insbesondere zum Backen des lokalen Kartoffelbrots Turredda. Auch hier können die Veranstaltungspläne variieren.

Die Torre Spagnola wurde um 1591 als Teil der Küstenverteidigung gegen Pirateneinfälle errichtet. Für die Kirche Santa Maria Navarrese gilt eine Gründung im 11. Jahrhundert als plausible Deutung; mit ihrer Entstehung werden baskische Seefahrer in Verbindung gebracht, die ein Schiffsunglück überlebten. Die Pietra Votiva ist ein pränuraghisches archäologisches Fundstück, das wahrscheinlich aus dem Neolithikum stammt.

Wilde Olivenbäume am Meer

Auf kleinem Raum nahe am Meer weist Santa Maria Navarrese eine Konzentration jahrhundertealter wilder Olivenbäume auf. Neben der Kirche Santa Maria steht ein großer wilder Olivenbaum, dessen Alter wahrscheinlich mehr als tausend Jahre beträgt. Er ist etwa 10 Meter hoch; sein Stammumfang misst 8,40 Meter, gemessen in 1,30 Meter Höhe. Die Angaben zu Alter und Maßen geben dem Baum einen eigenen Platz neben den Stränden und historischen Bezugspunkten des Ortes.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ogliastra.

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