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Su Nuraxi di Barumini war vom Bau seines Nuraghen im 2. Jahrtausend v. Chr. bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. besiedelt. Als Sardiniens bekanntestes Beispiel eines bronzezeitlichen Verteidigungskomplexes vom Typ Nuraghe gibt der Ort einen konkreten Ausgangspunkt, um die Geschichte der Insel zu entdecken. Sardinien verbindet solche Zeugnisse mit Museen, Naturparks, Küstenräumen und lebendigen Textiltraditionen.

Nuraghen und Museen: Sardiniens Geschichte entdecken

Auch der Nuraghe Nolza zählt zu den größten und am besten erhaltenen prähistorischen Monumenten im Zentrum Sardiniens. Sein zentraler Turm ist heute etwa 13 Meter hoch; die umgebende Hüttensiedlung erstreckt sich über zweieinhalb Hektar. Die Angaben machen zwei unterschiedliche Maßstäbe des Ortes greifbar: den einzelnen Turm und die Fläche der Siedlung. Wer sich für frühgeschichtliche Bauwerke interessiert, kann Nolza und Su Nuraxi als eigene archäologische Ziele betrachten, ohne sie zu einer gemeinsamen Route zusammenzufassen.

In Cagliari führt das Archäologische Nationalmuseum durch eine fast 7.000 Jahre umfassende Sammlung: Mehr als 4.000 Objekte reichen von der Vorgeschichte bis zum Frühmittelalter. Die Cittadella dei Musei ist der größte Museumskomplex in Cagliari und Sardinien. In ihre Ausstellungsräume sind römische Zisternen, spanische Befestigungsanlagen und piemontesische Gefängnisse integriert. Hier treffen also Sammlungen auf historische Bauelemente, die Teil des Komplexes sind.

Naturparks und Wege

Der Regionale Naturpark Tepilora umfasst fast 8.000 Hektar mit Wäldern, Wegen und Wasserläufen. Das Gebiet reicht von den Bergen der Barbagia bis zu den Küstenfeuchtgebieten. Eine besondere Perspektive eröffnet die Route Torpè–Monte Nurres: An ihrem Ende liegt ein nur zu Fuß begehbarer, für die Tierbeobachtung ausgestatteter Weg. Von dort reicht der 360-Grad-Blick auf den Monte Tepilora, das Rio-Posada-Tal, die Ebene von Siniscola und das Meer.

Der Rio Posada weist eine für Sardinien einzigartige Mäanderform auf und wird von Kanufahrern sowie Birdwatchern genutzt. Im Naturpark gehören auch der Verleih von Kanus oder SUPs mit einem FICK-Instruktor zum genannten Serviceangebot. Wer sich für Naturbeobachtung interessiert, findet ein anderes Beispiel bei Punta Giglio: Dort erläutern neun mehrsprachige Informationstafeln und eine Braille-Tafel Vegetation, Geschichte, Wildtiere und Geomorphologie.

Im Nationalpark des Golfs von Orosei und des Gennargentu reicht die Landschaft von Gipfeln, Weiden und Hochebenen über Schluchten und alte Wälder bis zu Meeresklippen, Höhlen und Stränden. Wege für Trekking- und Mountainbike-Ausflüge ergänzen dieses Angebot. Über die Rete Escursionistica della Sardegna lassen sich Wege erkunden, die für Anfänger bis hin zu erfahrenen Wanderern geeignet sind. Die am 30. Juli 2026 aktualisierte Routenvernetzung verbindet das Wegenetz mit den Cammini di Sardegna und verbessert die Nutzbarkeit der Routen für Einwohner und Besucher.

Küste, Inseln und Meer

Der Nationalpark des La-Maddalena-Archipels umfasst an Land und auf dem Meer mehr als 20.000 Hektar, 180 Kilometer Küste und über 60 Inseln. Seine Meeresböden bieten Möglichkeiten zum Tauchen. Im Meeresschutzgebiet Capo Coda Cavallo liegen Buchten, weiße Strände, Inseln und Lagunen in einem Gebiet von 15.000 Hektar; das Wasser wird als klar beschrieben. Tauchzentren begleiten Besucher zu Tauchplätzen im Schutzgebiet. An der Cala Brandinchi bleibt das Wasser über mehrere Dutzend Meter sehr flach. Felsige Bereiche mit Meeresfauna und Möglichkeiten zum Schnorcheln ergänzen das Küstenbild. Hinter La Pelosa liegen sanfte, mit Wacholder bewachsene Dünen.

Für Asinara führt eine öffentliche Seeverbindung der Compagnia di Navigazione Delcomar von Porto Torres nach Cala Reale; die Fahrpläne variieren saisonal. In Cala Reale erhalten Besucher von den dortigen Führern und Besucherzentren Informationen über mögliche Aktivitäten und Besichtigungen im Nationalpark. In Zone B des Meeresschutzgebiets sind Tauchen, Baden, Segeln oder Rudern, genehmigte Berufsfischerei, Schnorcheln und Pesca-Tourismus erlaubt. Prüfen Sie die aktuellen Regeln vor dem Besuch.

Textiltradition und lokale Küche

Samugheo im Mandrolisai in der Provinz Oristano ist ein Zentrum für Teppiche, Wandteppiche und traditionelle Kleidung. Die Webtradition wird dort seit Jahrhunderten weitergegeben. Das regionale Textilmuseum Murats zeigt Textilarbeiten aus ganz Sardinien. Tessingiu führt die Tradition jedes Jahr mit einer Fachausstellung und einem Fachmarkt fort; prüfen Sie die Termine vor Ihrer Reise. Auch die lokale Küche gehört zum Ortsbild: Samugheo ist für Pecorino, guten Wein und die Herstellung von Brot bekannt. Ein Volksfest im Oktober widmet sich dem Brot; informieren Sie sich vorab über die Veranstaltungstermine.

Richten Sie die Suche danach auf die Orte aus, die Sie tatsächlich besuchen möchten, statt unterschiedliche Beispiele als eine gemeinsame Kurzroute zu behandeln.

Weitere Reiseziele entdecken: Cagliari, Carbonia-Iglesias, Medio Campidano, Nuoro, Ogliastra, Olbia-Tempio, Oristano, Sassari.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Italien.

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