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Stava liegt zwischen Tesero, dem Lavazè-Plateau und Pampeago. Für die Planung stehen unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: Wege mit klarem Verlauf, weitere Wanderrouten mit verschiedenen Zeitansätzen und Orte des Gedenkens und der Dokumentation.

Wege und Landschaft

Der etwa 3 Kilometer lange Weg „Dove Stava una valle“ führt von Tesero dem Rio Stava entlang, überquert ihn an drei Stellen über Stege und endet nach einem kurzen Abstecher zur Chiesetta della Palanca am Centro Stava 1985. Von Tesero aus lässt sich Stava auf diesem Weg bei einer leichten Wanderung oder mit dem Mountainbike erreichen. Die Wegdetails können sich durch Wartung und Wetter verändern; prüfen Sie den Verlauf vor dem Aufbruch.

Als Rückweg nach Tesero kann der Weg über die Via dei pianeti und das Osservatorio di Fiemme führen. Zusammen mit dem anschließenden Weg zum Sportplatz ergibt sich eine etwa 8 Kilometer lange Runde. Damit unterscheidet sich diese Option von den mehreren Verläufen des Sentiero Stava 1985, für die je nach gewählter Route eine Dauer von etwa 1 Stunde und 15 Minuten bis 4 Stunden genannt ist. Die Dauer hängt vom Verlauf und den Bedingungen ab.

Der naturkundliche Abschnitt des Sentiero Stava 1985 vermittelt Einblicke in das Leben des Waldes und in das jahrhundertealte Verhältnis der Menschen zu Wald und Bergwelt. Wer sich für diese Verbindung von Natur und menschlicher Geschichte interessiert, findet hier eine andere Perspektive als auf dem Weg entlang des Rio Stava. Die verschiedenen Routen des Sentiero bieten dabei unterschiedliche Zeitansätze, während der naturkundliche Abschnitt ein konkretes Thema in den Mittelpunkt stellt.

Erinnerungsorte und Dokumentation

In der Chiesetta della Palanca befindet sich eine Kristalltafel mit den Namen der 268 Opfer der Katastrophe von Stava. Gesegnet wurde die Tafel anlässlich des Besuchs von Papst Johannes Paul II. in Stava am 17. Juli 1988. Vom Centro Stava 1985 aus ist die Kapelle in etwa 15 Minuten zu Fuß erreichbar; zwei Parkplätze für Autos befinden sich in ihrer Nähe.

Auch das Centro di documentazione di Stava bietet einen Zugang zur Geschichte der Gegend: Dort werden Gegenstände zur bergbaulichen Tätigkeit in Prestavel gezeigt. Im selben Gebäude befindet sich die Dauerausstellung „La Valle di Stava nelle attività passate“. Sie ist während der Öffnungszeiten des Dokumentationszentrums für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Ausstellung und die gezeigten Gegenstände bilden unterschiedliche Anknüpfungspunkte: hier die vergangenen Tätigkeiten im Tal, dort konkrete Objekte zur Bergbautätigkeit in Prestavel.

Weitere Aktivität und Besuchsplanung

Arrampicata sportiva Stava ist eine Indoor-Kletterhalle; bei der Aktivität wird Betreuung durch einen Bergführer angeboten. Für Gruppen und für Besuche außerhalb der angegebenen Zeiträume wird eine Reservierung für das Centro di Documentazione Stava empfohlen. Wenn Sie den Besuch mit einer Wanderung verbinden möchten, planen Sie die Wegstrecke und den Aufenthalt im Zentrum als unterschiedliche Programmpunkte ein; die Routen dauern je nach gewähltem Verlauf unterschiedlich lang.

Weitere Reiseziele entdecken: Varena, Sfruz, Sagron, Pergine Valsugana, Aldeno, Vigo Di Fassa, Storo, Ossana.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trentino.

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