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Segalari verbindet eine fast dörfliche Ansammlung alter Häuser mit dem überwiegend naturnah geprägten Gebiet des Terzolle-Tals. Wer bei der Wahl eines Reiseziels sowohl Landschaft als auch Kulturgeschichte berücksichtigen möchte, kann den Ort über zwei Maßstäbe einordnen: den historischen Gebäudekomplex in Segalari und das größere Talgebiet mit seinen Natur- und Kulturerbe-Bezügen. Die Wegbeschreibungen im näheren Umfeld bilden einen weiteren, davon unterscheidbaren Teil der Planung.

Terzolle-Tal: Naturraum und Kulturerbe

Das Terzolle-Tal, zu dessen Gebiet Segalari gehört, ist überwiegend von natürlicher Landschaft geprägt. Wälder, Wiesen und Olivenhaine prägen das Landschaftsbild des Terzolle-Tals. Das Gebiet des Terzolle mit Segalari zählt zu den ausgewiesenen landschaftlich geschützten Gütern. Außerdem ist der Bereich des Terzolle, zu dem Cercina, Segalari, Belvedere und Poggiolo gehören, als Gebiet historisch-landwirtschaftlicher Denkmäler ausgewiesen. Diese beiden Einordnungen betreffen unterschiedliche Seiten des Tals: den geschützten Landschaftsraum und das historische landwirtschaftliche Erbe.

Die historische Siedlung

Segalari ist eine Ansammlung alter Häuser, die fast einem kleinen Dorf entspricht. Zum früheren Komplex gehörten ein Haus, ein Turm, ein Taubenschlag, zwei Arbeiterhäuser und eine Umfassungsmauer; auch die Güter von Tommaso Corbinelli zählten dazu. Später wandelte die Familie Ricci das frühere Herrenhaus in eine Villa um. Damit lassen sich der mehrteilige Komplex und die spätere Umgestaltung des Herrenhauses als zwei unterschiedliche Aspekte seiner Baugeschichte lesen.

Mühlen und ältere Verkehrsbezüge

In der sogenannten Zone „Molino del Bosi oder di Segalari“ gibt es eine gewisse Konzentration von Mühlen. Viele dieser Mühlen werden auf das 11. oder 12. Jahrhundert zurückgeführt. Dieses Mühlenthema ergänzt das Siedlungsbild um einen weiteren Teil der historischen Kulturlandschaft.

Auch die älteren Verkehrsbezüge gehören zur Geschichte des Orts. Die frühere Via di Segalari entsprach einer alten Straße zwischen der Ortschaft „Il Prato“ und Pieve. Historisch wurden die Straßen von Segalari für Verbindungen auf der rechten Seite des Terzolle-Tals genutzt.

Routen im näheren Umfeld

Ein historischer kommunaler Wanderführer nennt den „Percorso collegato breve – Itinerario rosso“ als Route nach Segalari. Im näheren Umfeld verläuft die Route von Cercina nach Montorsoli durch die Täler und Wasserläufe des Terzolle und des Terzollina. Im näheren Umfeld erreicht eine Route die sogenannte Ponte Romano. Die etwa acht Meter lange Brücke ermöglicht das Überqueren des Terzolle.

Für die Reiseentscheidung hilft die räumliche Unterscheidung: Das Itinerario rosso führt nach Segalari, während die Route von Cercina nach Montorsoli und der Bezug zur Ponte Romano im näheren Umfeld verortet sind. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Segalari können Sie abwägen, ob Sie den Ort mit seiner historischen Siedlung oder den Talraum mit seinen Weg- und Landschaftsthemen als Schwerpunkt wünschen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sesto Fiorentino.

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