Zum Inhalt

Cura Nuova ist vor allem mit den Monteregio-Weinbergen verbunden; zugleich reichen die archäologischen Bezugspunkte von der eneolithischen Zeit bis zu etruskischen Funden. Diese Themen geben dem Ort zwei gut unterscheidbare Seiten: Weinbau prägt das landwirtschaftliche Bild, während die anthropomorphe Stele und die Funde bei Poggio Castiglione unterschiedliche historische Zeiträume markieren. Für die Reiseplanung ist auch die Lage wichtig: Einige Anknüpfungspunkte befinden sich in Cura Nuova, andere in der näheren Umgebung, darunter Poggio Castiglione und das Riparo di Vado all’Arancio.

Weinbau, Käse und Arbeitslandschaft

Die Monteregio-Weinberge, für die Cura Nuova vor allem bekannt ist, sind mit dem DOC-Wein von Massa Marittima verbunden; die Weinberge liegen im angrenzenden Gebiet von Vado all’Arancio. In der Ortschaft arbeitet La Cura als biologischer Weinbaubetrieb mit 15 Hektar Rebfläche. Wenn Sie einen Besuch dort erwägen, klären Sie die Besuchsmöglichkeiten vorher. Saba Formaggi stellt in Cura Nuova Pecorino- und Ziegenkäse her. Für die Themenwahl lohnt sich der Unterschied: Die Weinberge stehen für den landwirtschaftlichen Charakter, während die Käseherstellung ein konkretes lokales Erzeugnis ergänzt. Das Gebiet an der Gora delle Ferriere erweitert den Blick auf die Arbeitslandschaft: Es ist mit einem wichtigen Wasserlauf verbunden, der für bergbauliche Förderaktivitäten bedeutsam ist.

Archäologische Zeitspuren

Ein besonderer Fund aus den Feldern von Cura Nuova ist eine anthropomorphe Stele. Sie wird der eneolithischen Zeit zugeordnet, etwa 5.500–4.500 Jahre vor heute, und im Archäologischen Museum von Massa Marittima gezeigt. Wenn Sie einen Museumsbesuch einplanen, prüfen Sie vorher die aktuelle Zugänglichkeit. Bei Poggio Castiglione, etwas nördlich von Cura Nuova, wurden seit dem späten 18. Jahrhundert zahlreiche etruskische Funde gemacht. Dazu gehört eine bronzene Herakles-Statuette aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., die heute im Archäologischen Museum von Florenz aufbewahrt wird. Einen weiteren archäologischen Bezugspunkt bildet das Riparo di Vado all’Arancio in der näheren Umgebung; es wurde 1969 entdeckt. Die Zeitangaben bezeichnen unterschiedliche Dinge: Das Alter der Stele ist ungefähr angegeben, 1969 ist das Entdeckungsjahr des Riparo, und die Statuette wird in das 3. Jahrhundert v. Chr. datiert. Die etruskischen Funde wiederum sind durch eine Fundgeschichte seit dem späten 18. Jahrhundert gekennzeichnet.

Route und Natur

Bei Poggio Castiglione stehen eine wiederhergestellte Route und eine archäologische Stätte im Zusammenhang mit einem Trekking zur Erkundung einer hellenistischen Siedlung. Für die Wahl des Schwerpunkts ist das ein anderer Zugang als ein Museumsbesuch: Hier stehen Route und Siedlungserkundung im Mittelpunkt, dort konkrete Funde und ihre zeitliche Einordnung. Prüfen Sie die Bedingungen der Route vor Ort, ehe Sie diesen Ausflug einplanen. Im Gebiet von Cura Nuova gibt es außerdem zahlreiche Höhlen.

Weitere Reiseziele entdecken: Prata, Tatti.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Massa Marittima.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.