Magliano liegt am Fuß des Monte Tea und zwischen den Quellen der Flüsse Aulella und Serchio di Soraggio. Enge gepflasterte Gassen, dicht aneinanderstehende Häuser und Sandsteinportale prägen das Ortsbild des Bergweilers. Bei der Wahl einer Ferienwohnung können Sie abwägen, ob Wanderrouten oder die sakralen und historischen Orte den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts setzen sollen.
Routen und unterschiedliche Etappen
PasseggianMangiando erreichte 2025 seine fünfte Ausgabe; die sechste fand am 14. Juni 2026 statt. Die Wanderung von 2025 war ein etwa 17 Kilometer langer Rundweg mit Start und Ziel in Magliano. Bei der Ausgabe 2026 führte ein etwa 13 Kilometer langer Rundweg von der Colonia di Magliano zurück dorthin. Unterwegs gab es sechs Verpflegungsstellen, und die Route führte unter anderem zum Oratorio della Madonna di Loreto.
Die beiden Ausgaben unterscheiden sich damit sowohl in der Streckenlänge als auch im Start- und Zielort. Der alte Mulino di Magliano ist ein weiterer Bezugspunkt: Die Route von PasseggianMangiando 2025 führte daran vorbei, ebenso die Route Monte Tondo. Die Mühle wurde kürzlich zu einem Wohnhaus umgebaut. So lässt sich der Mühlenort in zwei unterschiedlichen Routenzusammenhängen einordnen, ohne die Rundwege der beiden Veranstaltungsausgaben miteinander gleichzusetzen.
Auch die Route Argegna e Tea führt nach Magliano: Ein Abstieg nach links bringt Sie in etwa zehn Minuten dorthin. Die Route Monte Tondo führt am Mulino vorbei, während die Argegna-e-Tea-Angabe die ungefähre Zeit für den Abstieg zum Ort nennt. Diese Angaben setzen unterschiedliche Schwerpunkte: einmal den Weg an der Mühle vorbei, einmal die zeitliche Einordnung des Abstiegs nach Magliano.
Kirche und Ortsgeschichte
Die Chiesa di Sant’Andrea Apostolo ist ein sakraler Ort mit historischer Bedeutung. Ihr Gewölbegemälde aus dem Jahr 1739 stammt von Giuseppe Morelli aus Gragnola und zeigt das Martyrium des heiligen Andreas. Außerdem bewahrt die Kirche ein Holzaltarbild aus dem 14. Jahrhundert sowie mehrere Reliquien von Heiligen. Gemälde, Altarbild und Reliquien stehen für unterschiedliche Aspekte ihrer religiösen und kunstgeschichtlichen Bedeutung.
Magliano ist erstmals in einem Testament aus dem Jahr 793 belegt. Im oberen Teil des Dorfes befand sich im Mittelalter eine Festung. Die frühe schriftliche Erwähnung und die mittelalterliche Befestigung gehören zu unterschiedlichen Zeitabschnitten der Ortsgeschichte. Sie ergänzen die sakralen Kunstwerke der Chiesa di Sant’Andrea um Hinweise auf die frühere Geschichte des Dorfes.
Das Monumento ai Caduti di Magliano erinnert an die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie an die zivilen Opfer des Zweiten Weltkriegs. Sein Gedenken umfasst damit sowohl die Gefallenen beider Kriege als auch die zivilen Opfer des Zweiten Weltkriegs. Zusammen mit den Gassen, der Kirche und den historischen Ortsbezügen bietet das Denkmal einen weiteren eigenständigen Zugang zu Magliano.
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