Zum Inhalt

Für Pontelungo stehen Flusslandschaft, unterschiedliche Wegverläufe und Kirchen mit einer weit zurückreichenden Geschichte im Mittelpunkt. Die Romea Strata erreicht die Einfahrt nach Pontelungo am Ombrone Pistoiese; der Abschnitt Pistoia–Serravalle des Cammino di San Jacopo beginnt ebenfalls hier. So lassen sich Wege am Wasser und historische Bauphasen als verschiedene Schwerpunkte für einen Aufenthalt betrachten.

Wege zwischen Ombrone und Montalbano

An der Einfahrt nach Pontelungo trifft die Romea Strata wieder auf den Ombrone Pistoiese. Von dort biegt die Route links in Richtung der Hänge des Montalbano ab. Nach einigen Kilometern steigt sie durch Wälder, Weinberge und Olivenhaine an. Der Verlauf wechselt damit von der Flusslandschaft zu einem ansteigenden Weg durch bewaldete und landwirtschaftlich geprägte Hänge.

Der Abschnitt Pistoia–Serravalle des Cammino di San Jacopo beginnt in Pontelungo und führt zum Convento di Giaccherino. Das gibt der Route einen anderen Zielpunkt als dem Wegverlauf der Romea Strata in Richtung Montalbano. Wer die Wege für einen Aufenthalt vergleicht, kann sich an diesen unterschiedlichen Richtungen und Landschaften orientieren.

Ein Umweltweg verläuft innerhalb der rechten und linken Uferdämme und Auen von Pontelungo bis Gello. Er bietet einen eigenen Blick auf den Flussabschnitt und unterscheidet sich vom Anstieg der Romea Strata in die Hügel. Prüfen Sie vor dem Losgehen vor Ort die Beschilderung und den Zustand der Oberfläche. Die breite Ombrone-Aue in diesem Abschnitt weist dichte Ufervegetation auf; ihre Vogelwelt ähnelt teilweise derjenigen typischer Feuchtgebiete südlich der Ebene. Beobachtungen können je nach Jahreszeit variieren.

Für Fahrten mit dem Bus sind zwei Haltestellennamen relevant: PONTELUNGO Ombrone und PONTELUNGO gehören zur Linie 76 von Autolinee Toscane. Die Linie trägt die Bezeichnung Pistoia FS–Pontelungo–Ramini–Case Soldi. Prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag, denn Fahrpläne und Angebot können sich ändern.

Kirchen und unterschiedliche Bauphasen

San Piero in Vincio verbindet mehrere historische Zeitangaben, die sich voneinander unterscheiden lassen. Ein Dokument von 1185 erwähnt die Kirche unter dem Namen S. Petri Vico Petrosi. Im 13. Jahrhundert wurde sie als von der Pieve di Groppoli abhängig verzeichnet. Die heutige Kirche wurde 1645 errichtet. Der frühe Nachweis und die spätere Bauzeit erzählen somit von unterschiedlichen Abschnitten ihrer Geschichte.

S. Pancrazio a Celle wurde im 18. Jahrhundert umgebaut und bewahrt Spuren romanischer Baustrukturen. Zugleich gilt sie als die Kirche im Raum Pistoia mit dem frühesten dokumentarischen Nachweis. Umbau und erhaltene ältere Strukturen machen hier mehrere architektonische Zeitschichten erkennbar.

Die heutige Kirche Santi Pietro e Girolamo wurde in den 1990er-Jahren nach einem Entwurf des Architekten Giovanni Michelucci errichtet. Die Romea Strata führt zu ihr in Collina. Die kleine romanische Kirche Pieve di San Michele a Broccoli liegt auf einem Hügel, der das Vincio-Tal vom Ombrone-Tal trennt. Zusammen mit den Kirchen mittelalterlicher Erwähnung bietet sie einen anderen historischen Blick als der Bau aus dem 20. Jahrhundert.

Für die Auswahl eines Wegthemas helfen vor allem Landschaft und Zielpunkt: Die Strecke durch die Uferauen reicht von Pontelungo bis Gello, der Cammino-Abschnitt führt zum Convento di Giaccherino, und die Romea Strata steigt in Richtung der Montalbano-Hänge an. Die Kirchengeschichte ergänzt diese Wege um einen eigenen Schwerpunkt, von mittelalterlichen Nachweisen bis zu jüngeren Bauwerken.

Weitere Reiseziele entdecken: Ponte Nuovo, Piteccio, Sarripoli, Cireglio, Sammommè, Bottegone, Santomato, Piastre

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pistoia.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.