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Campello Sul Clitunno lässt sich über sehr unterschiedliche Entdeckungen erschließen: eine Quelllandschaft mit öffentlichem Park, einen Bergweg zum Monte Serano, mittelalterliche Bauformen und Olivenölverkostungen. Wenn Sie ein Hotel suchen, hilft es, zuerst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu wählen: Natur, Kultur oder Genuss. Die einzelnen Themen eröffnen unterschiedliche Blickwinkel auf die Destination und geben mehrere Ansatzpunkte für Ihre Planung.

Quelllandschaft und Natur

Die Fonti del Clitunno liegen am Ort Le Vene, am wichtigsten Wasseraustritt des Quellkomplexes des Clitunno. Zu ihnen gehört ein Seebecken, das von einem öffentlichen Park umgeben ist. Das Gebiet ist wegen seiner besonderen Flora und Fauna als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung ausgewiesen. Die Landschaft der Fonti weist üppige Wasser- und Sumpfvegetation auf: Moose, Wasser-Schachtelhalm, Brunnenkresse und Sumpfvergissmeinnicht gehören dazu. Hier stehen Quellwasser und Feuchtvegetation im Vordergrund; der Weg zum Monte Serano setzt dagegen einen Höhenpunkt und einen Waldabschnitt als eigene Naturmerkmale.

Weg zum Monte Serano

Der Weg „Da Pettino a Pettino passando per Croce Sant’Angelo, monte Serano, fonte Morigo“ führt auf den Gipfel des Monte Serano auf 1.429 Metern Höhe und durchquert auf dem Rückweg einen Buchenwald. Er verläuft in einem Berggebiet an der Grenze zwischen den Gemeinden Trevi und Campello sul Clitunno. Gipfelhöhe und Buchenwald beschreiben zwei unterschiedliche Abschnitte der Route; die Lage im Berggebiet gehört ebenfalls zu ihrer Orientierung. So bietet sich hier ein anderer Naturakzent als an den Fonti, deren Becken, Park und Sumpfvegetation den Landschaftseindruck bestimmen.

Frühmittelalterliches Erbe und Befestigung

Im Ortsteil Pissignano, nahe den Fonti del Clitunno, steht das Tempietto del Clitunno, das San Salvatore gewidmet ist. Es gilt als eines der bedeutendsten frühmittelalterlichen Denkmäler Umbriens und gehört zum UNESCO-Welterbe-Serienstandort „I Longobardi in Italia. I luoghi del potere (568–774 d.C.)“. An seiner Fassade befinden sich vier korinthische Säulen. Die Reliefs zeigen Ranken und Weintrauben, die ein lateinisches Kreuz umrahmen. Widmung, historische Einordnung und Fassadenschmuck bieten verschiedene Anknüpfungspunkte, um das Monument einzuordnen.

Campello Alto zeigt eine andere mittelalterliche Bauform: eine kreisförmige Befestigungsanlage mit einer etwa 500 Meter langen kreisförmigen Mauer, Türmen und einem einzigen Zugangstor. Anders als beim Tempietto steht hier eine befestigte Siedlung mit ihrer Ringform im Mittelpunkt. Die ungefähre Länge der Mauer und die Zahl der Tore geben konkrete Anhaltspunkte für die Anlage, ohne aus der ungefähren Angabe ein exaktes Maß zu machen.

Besuche nach Vereinbarung und Olivenöl

Die Casa d’Arte di Romano Notari bietet Besichtigungen nach Vereinbarung an. Ein Eintrittsticket ist nicht vorgesehen; eine Spende an die Stiftung ist freiwillig. Wenn Sie diesen Besuch einplanen, berücksichtigen Sie die erforderliche Vereinbarung.

Auch für Olivenöl gibt es eine konkrete Aktivität: MARFUGA organisiert am Standort in Campello sul Clitunno Betriebsbesichtigungen mit Verkostungen von nativem Olivenöl extra. Damit kommt zu den Natur- und Kulturthemen ein kulinarischer Schwerpunkt hinzu, bei dem Besichtigung und Verkostung zusammengehören.

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