Citerna bietet für einen Aufenthalt mehrere konkrete Schwerpunkte: mittelalterliche Architektur, Kunst in den Kirchen, Pilgerwege und Ausblicke über das obere Tibertal. Für die Wahl eines Hotels lohnt es sich, zunächst den eigenen Reiseanlass festzulegen. Geht es vor allem um historische Bauwerke und Kunst, um eine Etappe auf einem Fernweg oder um Landschaft und regionale Küche? Diese unterschiedlichen Blickwinkel geben Ihnen Orientierung bei der Planung Ihres Aufenthalts.
Kunst und mittelalterliche Bauwerke
Der mittelalterliche Wehrgang verläuft entlang der Mauern Citernas. Seine vollständig erhaltenen Rundbogenöffnungen bilden eine Reihe von Loggien. Die Architektur lässt sich hier an einem konkreten Detail betrachten: Die Öffnungen sind nicht nur einzelne Bögen, sondern prägen gemeinsam die Gestalt des Wehrgangs.
Die Kirche San Michele Arcangelo liegt im historischen Zentrum und ist dem Schutzpatron des Ortes gewidmet. In ihr befinden sich zwei Werke, die sich in Material und Form unterscheiden: ein großes Tafelgemälde der Kreuzigung, das Niccolò Pomarancio 1570 malte, und eine Terrakottafigur der Madonna mit Kind aus der Schule von Giovanni della Robbia. So stehen in derselben Kirche eine gemalte Kreuzigungsdarstellung und eine plastische Madonnenfigur im Mittelpunkt.
Auch San Francesco am Corso Garibaldi bietet einen eigenen historischen Bezug. Die Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zusammen mit dem angrenzenden Franziskanerkloster Santa Elisabetta auf den Fundamenten eines früheren Bauwerks errichtet. Der Museumsraum Museo Bruno Bartoccini ist dem Bildhauer Bruno Bartoccini gewidmet, der 1910 in Pistrino geboren wurde.
Etappen und Routen rund um Citerna
Auf dem Franziskusweg ist Citerna Ziel der dritten Etappe für Pilger aus Sansepolcro und zugleich Ausgangspunkt der Etappe nach Città di Castello. Der Ort markiert damit zwei verschiedene Abschnitte der Route: den Weg aus Richtung Sansepolcro und den anschließenden Abschnitt nach Città di Castello. Im Touristeninformationspunkt von Citerna ist die Pilgerbescheinigung für den Franziskusweg erhältlich. Wenn Sie sie für Ihre Reise einplanen, klären Sie die Ausgabe vor der Anreise beim Informationspunkt.
Auch der Cammino di San Romualdo führt durch Citerna: Der Ort ist eine Etappe auf der Route von Ravenna nach Fabriano. Einen anderen Maßstab hat die Apenninen-Radroute, an der Citerna liegt. Sie erstreckt sich über 3.100 Kilometer von Altare in der Provinz Savona bis Alia in der Provinz Palermo. Von Citerna nach Pian delle Capanne führt außerdem eine anspruchsvolle Route durch die umbrischen Hügel. Damit reichen die beschriebenen Routenbezüge von einer einzelnen anspruchsvollen Strecke bis zu Fernrouten mit benannten Etappenorten oder Endpunkten.
Ausblicke und regionale Küche
Für den Blick über das obere Tibertal gibt es einen benannten Aussichtspunkt: Die Panoramaterrasse an der Piazza Scipioni bietet Aussicht über das gesamte obere Tibertal. Auch die Straßen, die auf den Hügel von Citerna führen, eröffnen Panoramablicke; sie reichen über das umbrische und toskanische obere Tibertal. Die Terrasse und die Straßen stehen damit für unterschiedliche Bezugspunkte, wenn Sie Ausblicke in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten.
Bei kulinarischen Themen ist die umbrisch-toskanische Valtiberina der regionale Rahmen. Mit dem Gebiet verbunden sind die Verarbeitung von Schweinefleisch und die Herstellung von Vinsanto IGP. Weiße Trüffeln und Steinpilze werden in der Valtiberina als Grundlage zahlreicher Gerichte der lokalen Küche verwendet. Diese regionalen Bezüge ergänzen die kulturellen und landschaftlichen Themen um eine kulinarische Perspektive.
Ein konkreter Kalendereintrag ist das Fest des heiligen Erzengels Michael, das in Citerna am 8. Mai gefeiert wird. Wenn Sie Ihren Aufenthalt auf diesen Termin ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die Daten der jeweiligen Veranstaltung.
So orientiert sich die Suche am Reiseanlass; anschließend können Sie Ihre Besichtigungs- oder Streckenplanung darauf abstimmen.
Weitere Reiseziele entdecken: Abeto, Montecchio, Fratta Todina, San Martino In Trignano, Collazzone, Civitella d'Arna, Gavelli, Morra.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perugia.