Ein für die Immersion gestaltetes Taufbecken aus dem 4. Jahrhundert wird in der Abbazia di San Bartolomeo di Camporeggiano aufbewahrt. Es stammt aus der nahe gelegenen romanischen Pieve d’Agnano. Das Becken verbindet Camporeggiano mit einem konkreten historischen Ort der Umgebung und setzt einen präzisen Schwerpunkt für kulturinteressierte Reisende.
Camporeggiano liegt an der SS 219. Im Winterfahrplan 2025–2026 war die Haltestelle Camporeggiano ab dem 7. Januar 2026 in beiden Richtungen auf der Buslinie E055 zwischen Gubbio und Umbertide aufgeführt. Prüfen Sie vor der Anreise den für Ihren Reisezeitraum geltenden saisonalen Fahrplan.
Abtei und Ortsgeschichte
Die romanische Krypta der Abtei besitzt steinerne Kreuzrippengewölbe, die von kannelierten römischen Säulen getragen werden. Ihre Marmorkapitelle sind byzantinisch-barbarisch gestaltet. Für den Blick auf den Raum sind damit drei Details benannt: die Gewölbe, die gerillten Säulenschäfte und die Kapitelle. Das erklärt, worauf Sie bei Interesse an romanischer Baukunst achten können.
Zur Geschichte der Abtei gehört die Schenkung der Familie Gabrielli an San Pier Damiani. Sie überließ ihm das Schloss, den Besitz und die Villa von Camporeggiano unter der Bedingung, dass ein dem Apostel San Bartolomeo gewidmetes Kloster errichtet werde. Auf dem Monte Cavallo oberhalb von Camporeggiano sind außerdem die Ruinen einer Burg sichtbar. Diese Burgreste bilden einen eigenen historischen Schwerpunkt neben der Abtei.
Aussichten und Wege
Die Kapelle Madonna del Monte steht auf 679 Metern Höhe in sonniger Lage. Von dort bieten sich Ausblicke auf die Massive von Monte Cucco und Monte Catria sowie auf die Hügel in Richtung Montone. Die benannten Aussichten geben dem Ort einen Landschaftsbezug, der sich von den baulichen Details der Abtei unterscheidet.
Eine von Nutzerinnen und Nutzern beigesteuerte, im März 2015 datierte Beschreibung der Route TRK Camporeggiano 1Mar15 schildert eine kleine Brücke über den Bach Lanna, einen Anstieg auf einer Straße zu einem Grat und anschließend einen Weg durch einen Kiefernwald. Als Ziel nennt sie die Madonna dei Monti auf 680 Metern. Prüfen Sie vor dem Wandern den Wegzustand und den Zugang.
Die ähnlich klingenden Namen Madonna del Monte und Madonna dei Monti sind nicht austauschbar: Madonna del Monte ist die Kapelle auf 679 Metern mit den genannten Ausblicken; Madonna dei Monti ist das Ziel der beschriebenen Wanderroute auf 680 Metern. Diese Unterscheidung hilft, Aussichtspunkt und Wanderziel auseinanderzuhalten.
Am 19. April 2024 waren auf der Ciclovia Fossato di Vico–Umbertide 15 Kilometer zur Erkundung freigegeben, darunter der Abschnitt zwischen Camporeggiano und Zangolo entlang der früheren Eisenbahnstrecke. Prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Streckenbedingungen.
Im Valle dell’Assino steht der Rad- und Fußweg im Zusammenhang mit historisch-architektonischen Orten; die Badia di Camporeggiano zählt zu den dabei genannten Beispielen.
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