In Mira führen mehrere Entdeckungen zu unterschiedlichen Seiten des Ortes: zu Villen mit historischer Ausstattung, einem denkmalgeschützten Park und ausgewiesenen Spazierwegen an den Kanälen. Für Ihre Reiseplanung heißt das: Sie können den Schwerpunkt auf Architektur und Geschichte legen, Wege im Grünen einbeziehen oder beides verbinden. Ein guter Ausgangspunkt für die Auswahl ist die Frage, ob Sie vor allem einen fest terminierten Villenbesuch oder lieber eine Route mit verschiedenen Fortbewegungsarten planen möchten.
Villa Widmann: Innenräume, Handwerk und Besuchszeiten
Die Villa Widmann Rezzonico Foscari ist für touristische Besichtigungen dienstags bis sonntags sowie an Feiertagsmontagen geöffnet. Die Öffnungszeiten sind 10:00–13:00 Uhr und 13:30–16:30 Uhr. Da sich Öffnungsregelungen ändern können, prüfen Sie die Zeiten vor Ihrem Besuch. Die beiden Zeitfenster geben Ihrem Tag einen klaren Rahmen, wenn Sie den Villenbesuch mit weiteren Entdeckungen in Mira verbinden möchten.
Das Herrenhaus erstreckt sich über drei Etagen und ist vollständig mit historischen Möbeln, Kronleuchtern aus Murano-Glas und Brokatvorhängen ausgestattet. Ein eigener Raum widmet sich der Gondel und den damit verbundenen handwerklichen Berufen. Damit stehen in der Villa nicht nur Einrichtung und Architektur im Blick: Der Raum zur Gondel ergänzt sie um ein konkretes Thema der Handwerksberufe. Das IAT in der Villa informiert außerdem über Ausflüge auf dem Brenta und in der Lagune von Venedig.
Park und Wege an den Kanälen
Zum Anwesen gehört ein denkmalgeschützter Park von mehr als 16.000 Quadratmetern. Hainbuchenalleen, alte Rosen und ein romantischer Teich mit Sumpfzypressen prägen seine Ausstattung. Diese Gartenelemente setzen einen anderen Akzent als die Innenräume der Villa: Hier stehen Wege, Pflanzen und Wasser im Vordergrund. Wer Mira über seine historischen Bauwerke hinaus betrachten möchte, findet so einen zweiten, landschaftlich geprägten Zugang.
In Mira sind der Canale Serraglio und der Canale Taglio als Routen für Spaziergänge ausgewiesen. Davon unterscheidet sich eine Rundroute durch das Zentrum: Sie führt zu Villen und Gärten und kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Boot erkundet werden. Die Wahl hängt also auch davon ab, welche Art von Weg Sie suchen – einen der benannten Spazierwege an den Kanälen oder eine Route, die verschiedene Fortbewegungsarten einschließt.
Mira Porte und die Geschichte der Villen
Mira Porte ist ein kleines Dorf mit dem Erscheinungsbild des 18. Jahrhunderts. Unter seinem zentralen Platz öffnete sich einst eine Schleuse. Der Name Mira Porte geht auf das 17. Jahrhundert zurück, als dort Schleusen gebaut wurden, die ebenfalls „Porte“ genannt wurden. Platz und Name verweisen damit auf zwei verschiedene historische Spuren: auf die frühere Schleuse unter dem Platz und auf die Bezeichnung der damaligen Schleusen.
Auch die Villen erzählen unterschiedliche Geschichten. Villa Franceschi stammt aus dem 17. Jahrhundert. Villa Valier gab sowohl der gesamten Örtlichkeit als auch dem Parco Valmarana den Namen „La Chitarra“. Barchessa Valmarana ist der erhaltene Teil des ursprünglichen architektonischen Komplexes der Villa Valmarana. Dieser bestand aus einem Hauptgebäude und zwei Barchessen. Villa Contarini Dei Leoni beherbergt das Stadttheater. Zusammen bieten diese Bezüge verschiedene Anknüpfungspunkte für einen kulturell ausgerichteten Aufenthalt: die Entstehungszeit einer Villa, die Geschichte eines Namens, den Aufbau eines Villenkomplexes und eine heutige kulturelle Nutzung.
Ein Ausflug in die weitere Umgebung
Im weiteren Umfeld von Mira verbindet die Ville Card Besuche der Barchessa Valmarana und der Villa Widmann mit weiteren Villenbesichtigungen, Fahrradverleih und Fahrten auf dem Brenta. Da sich einzelne Leistungen ändern können, prüfen Sie vor der Nutzung die aktuellen Angebote.
Weitere Reiseziele entdecken: Busiago, Trebaseleghe, Pontecasale, Grantorto, Levada, Lissaro, Casalserugo, Solesino.
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