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Die 600 Hektar große Auenlandschaft Prà dei Gai und historische Kirchen und Villen prägen unterschiedliche Seiten von Mansuè. So können Sie Ihren Aufenthalt nach draußen, zu archäologischen Deutungen oder zu Kunst und Baugeschichte ausrichten. Für einen konkreten Einstieg in den Ort bietet sich auch der Wochenmarkt an.

Der Markt findet dienstags von 8:00 bis 13:00 Uhr auf der Piazza Francesco Dall’Ongaro statt. Wenn Sie ihn einplanen möchten, prüfen Sie den Zeitplan vor der Reise. Die festen Zeiten und der Platz machen den Markt zu einem klar umrissenen Anlaufpunkt; die übrigen Erlebnisse in Mansuè setzen dagegen unterschiedliche Schwerpunkte und lassen sich nach Ihren Interessen auswählen.

Prà dei Gai und Besuchsroute

Die Prà dei Gai sind eine natürliche Auenlandschaft mit Dauergrünland. Ein empfohlenes Besuchsitinera​r führt vom Ortszentrum Mansuès zu diesem Landschaftsraum und ist insgesamt 18 Kilometer lang. Wandern und Radfahren sind passende Perspektiven für die Erkundung; die Verbindung aus Ortszentrum und Auenlandschaft unterscheidet diesen Besuch von einer Besichtigung einzelner Bauwerke.

Innerhalb der Prà dei Gai befindet sich der Fluss-Casteir. Er ist auch mit einem archäologischen Bezug des Gebiets verbunden: Zwischen dem Casteir und dem Tumulo del Rasego wurde eine solare Ausrichtung festgestellt. Der Tumulo del Rasego wurde von den Vorfahren zu kultischen und funerären Zwecken errichtet. So begegnen Ihnen in diesem Landschaftsraum sowohl seine natürliche Beschaffenheit als auch Spuren menschlicher Deutung und Nutzung.

Villen, Kirchen und lokale Geschichte

Auch die Villen bieten verschiedene historische Anknüpfungspunkte. Die Villa Calzavara ist ein zweigeschossiges Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. Die Villa Carretta wurde wahrscheinlich 1610 von den Ca’Zorzi erbaut. Von der ursprünglichen Villa Aganoor, Zecchinato, Arrigoni sind Teile des Parks und die Stallungen erhalten.

Bei den Kirchen lohnt sich der Blick auf konkrete Details. Die Kirche der Heiligen Mauro und Macario in Cornarè ist ein Sakralbau aus dem 11. Jahrhundert an der historischen Via dei Sali. An der Fassade der Kirche San Mansueto befindet sich ein Mosaik des heiligen Mansueto, das Lisa Battistuta 2011 geschaffen hat. Im Inneren besitzt die Kirche einen Hauptaltar mit kunstvoll gestaltetem Tabernakel; zwei Marmorangeln aus dem Jahr 1754 flankieren ihn.

Eine weitere künstlerische Entdeckung ist die Kirche San Giorgio in Basalghelle: In ihrer Apsis zeigt ein Gemälde von Antonio Morera den heiligen Georg vor einem blauen Sternenhimmel. An der Kreuzung von Via dei Benedettini und Via Basalghelle befinden sich außerdem die Reste des Geburtshauses des seligen Cosma. Zusammen ergeben diese Orte unterschiedliche Zugänge zu Mansuès Kunst- und Ortsgeschichte, vom einzelnen Mosaik bis zum Bezug eines Gebäudes zu einer historischen Route.

Für Ihre Reiseplanung können Sie daher zwischen Naturraum und Kulturerbe gewichten oder beides als getrennte Erkundungsschwerpunkte vorsehen. Die empfohlene 18-Kilometer-Route richtet sich auf den Weg vom Ortszentrum zu den Prà dei Gai; die genannten Villen, Kirchen und historischen Bezugspunkte eröffnen daneben einen eigenen Blick auf Mansuè.

Weitere Reiseziele entdecken: Ramon, Codogne', Ca' Tron, Postioma, Meduna Di Livenza, Santa Lucia Di Piave, Silea, Paese.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Treviso.

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