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San Pietro Di Feletto verbindet Baugeschichte, religiöse Bildkunst und einen Einblick in die Käseherstellung. An der Pieve di San Pietro Apostolo treffen eine Überlieferung aus der Langobardenzeit, ein wahrscheinlich später ergänzter Portikus und Fresken aus dem 15. Jahrhundert aufeinander. Zum kulturellen Spektrum gehören außerdem die Reste des ehemaligen Kamaldulenser-Eremitoriums San Benedetto, die Galleria dell’Eremo und das Besucherangebot der Perenzin Latteria. Für Ihre Planung lohnt es sich, diese unterschiedlichen Schwerpunkte auseinanderzuhalten: Sie führen von Kirchenarchitektur über historische Bildmotive bis zu Ausstellungen, Führungen und Verkostungen.

Pieve: Baugeschichte und Fresken

Die Pieve di San Pietro Apostolo stammt aus der Langobardenzeit und wurde höchstwahrscheinlich auf den Fundamenten eines früheren römischen Tempels errichtet. Ihr großer Portikus kam wahrscheinlich im 13. Jahrhundert hinzu. Die Zeitangaben bezeichnen also unterschiedliche Ebenen: Die Pieve gehört in die Langobardenzeit, die römische Grundlage bleibt eine wahrscheinliche Deutung, und der Portikus ist eine spätere Ergänzung. Die Pieve steht auf einem aussichtsreichen Hügel; so verbinden sich ihre historische Einordnung und die Lage in der Landschaft.

Zur Pieve gehört eine Kapelle mit einem Freskenzyklus aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die Bilder zeigen Episoden aus dem Leben des heiligen Sebastian. Damit lässt sich die Baugeschichte um eine eigene Bildgeschichte ergänzen: Während Portikus und vermutete Vorgeschichte die Entwicklung des Gebäudes betreffen, richtet der Freskenzyklus den Blick auf eine Heiligenfigur. Wenn Sie sich für sakrale Kunst interessieren, bietet die Pieve damit mehrere Themen, die sich einzeln betrachten lassen, statt sie auf ein einziges Baudatum zu reduzieren.

Religiöse Bildmotive und historische Orte

Der Cristo della Domenica gilt als seltene spätmittelalterliche Darstellung aus der volkstümlichen religiösen Kultur. Christus ist darauf durch landwirtschaftliche und handwerkliche Werkzeuge verwundet dargestellt. Die Werkzeuge sind damit Teil des religiösen Bildmotivs und verweisen zugleich auf Tätigkeiten des täglichen Lebens. Im Vergleich zum Freskenzyklus mit Episoden aus dem Leben des heiligen Sebastian steht hier eine einzelne, ungewöhnliche Darstellung im Mittelpunkt. Diese unterschiedlichen Bildthemen geben Kulturinteressierten zwei verschiedene Zugänge zur religiösen Kunst.

Die Reste des ehemaligen Kamaldulenser-Eremitoriums San Benedetto befinden sich auf dem Colle Capriolo. Das Eremitorium entstand in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Ein anderes Ausstellungsformat bietet die Galleria dell’Eremo im ehemaligen Kamaldulenser-Eremitorium in Rua di Feletto: Sie ist ein Ausstellungssaal, in dem bedeutende Kunstausstellungen stattfinden. Historische Überreste und Ausstellungen sprechen damit unterschiedliche Interessen an. Da sich Ausstellungstermine ändern können, prüfen Sie diese vor Ihrem Besuch.

Führung und Verkostung bei Perenzin

Bei der Perenzin Latteria gehören der Besuch des historischen Unternehmensmuseums, Führungen durch die Reifungslager und sensorisch geleitete Verkostungen zum Besucherangebot. Bei den Verkostungen stehen Perenzin-Käse und Weine aus der Region auf dem Programm. Die Latteria stellt Käse aus Ziegen-, Kuh- und Büffelmilch her; das ergänzt den Einblick in das Unternehmen um verschiedene Milcharten. Museum, Führung und Verkostung sind unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit der Käseherstellung zu beschäftigen. Reservierungen können erforderlich sein, daher empfiehlt es sich, diesen Punkt vor der Planung zu klären.

Die Angebote unterscheiden sich im Thema und teilweise auch in der Vorplanung. Richten Sie Ihre Hotelauswahl deshalb an den Erlebnissen aus, die für Sie besonders wichtig sind.

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