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Zwei Themen geben Fossalta di Piave Orientierung für Ihren Aufenthalt: die Landschaft am Piave und historische Erinnerungsorte. Im Flusspark stehen Natur und Wege im Mittelpunkt; Bauwerke und Gedenkzeichen greifen unterschiedliche Zeiten auf. So können Sie entscheiden, ob Sie vor allem draußen unterwegs sein oder sich mit der Geschichte des Ortes beschäftigen möchten.

Flusspark und Wege am Piave

Der Parco Fluviale liegt im Überschwemmungsgebiet des Piave und umfasst etwa 30.000 Quadratmeter. Zu seiner Landschaft gehören Gehölze, Lichtungen, Wiesen und Gebüschflächen. Der Park ist für Freizeit- und Erholungszwecke hergerichtet und für alle nutzbar. Eine interaktive Pflanzenführung behandelt die häufigsten und repräsentativsten Pflanzen entlang des Weges im Parco Fluviale di Fossalta di Piave. Für Naturinteressierte kommt damit zum Aufenthalt im Freien ein konkreter botanischer Schwerpunkt hinzu.

Auch die Wege am Fluss bieten unterschiedliche Möglichkeiten. Der Abschnitt der Ippovia del Piave im Überschwemmungsgebiet von Fossalta di Piave verläuft entlang der Ufer und kann zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Rad genutzt werden. Die Ciclabile del Piave beginnt ebenfalls in Fossalta, genauer im als Flusspark eingerichteten Überschwemmungsgebiet. Die Unterscheidung ist für Ihre Planung hilfreich: Bei der Ippovia sind drei Nutzungsarten möglich, während die Ciclabile eine Radroute ist, deren Start in diesem Gebiet liegt.

Nahe dem Start der Ciclabile befindet sich die Ponte di barche. Sie gilt als besonders aussichtsreicher Ort. Wer die Radroute in den Mittelpunkt stellt, kann diesen landschaftlichen Bezugspunkt bei der Orientierung mitdenken.

Historische Erinnerungsorte

Il Battistero ist ein Friedensmonument, das von den Ragazzi del 99 angeregt wurde. Seine Einweihung ist der Bezugspunkt für die jährliche Giornata della Pace. Der Höhepunkt dieser Feier am Jahrestag der Einweihung ist die Taufe italienischer und ausländischer Kinder.

Die Villa Tolotti-Silvestri stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und blieb von der Zerstörung im Ersten Weltkrieg verschont. Sie befindet sich in Privatbesitz und kann nur von außen betrachtet werden. Wenn Sie die Villa einplanen, ist daher die Außenansicht maßgeblich.

Die Villa Belloni, heute als Villa Canthus bekannt, trägt zwei Gedenktafeln. Sie erinnern an den Widerstand der Brigaden Avellino und Ferrara vom 15. bis 17. Juni 1918. Eine weitere Erinnerung an den Ersten Weltkrieg ist Hemingways Stele. Sie erinnert an die Nacht des 8. Juli 1918: Ernest Hemingway wurde in Fossalta di Piave am Knie schwer verwundet und erlitt zahlreiche Splitterverletzungen. Die Tafeln und die Stele setzen unterschiedliche zeitliche Akzente: Die Tafeln beziehen sich auf die Tage im Juni, die Stele auf die Nacht im Juli.

Ein deutlich früherer historischer Bezug ist der Fossetta-Kanal. Der Wasserbauingenieur Marco Corsaro legte ihn 1495 an. Zusammen mit dem Friedensmonument, den Villen und den Erinnerungszeichen bietet der Kanal einen weiteren Ansatzpunkt, die Geschichte Fossaltas über verschiedene Epochen hinweg zu betrachten.

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