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Costermano bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Das Valle dei Mulini liegt in den Hügeln oberhalb von Garda und kann als Rundweg begangen werden. Radwege gibt es im Gemeindegebiet; die Chiesa di San Lorenzo und der Deutsche Soldatenfriedhof Costermano bringen Kunst und Geschichte ein. So reicht die Auswahl von Bewegung im Gelände bis zu kultur- und erinnerungsgeschichtlichen Interessen.

Wandern und Radfahren

Der Weg durch das Valle dei Mulini ist gut ausgeschildert und beginnt an der Via Valtesina; dort startet auch der Gesundheitspfad. Auch Wandernde mit wenig Erfahrung können das Tal begehen. Wenn Sie eine Wanderung nach Ihrem Erfahrungsstand auswählen, ist das neben der Rundwegform ein eigener Orientierungspunkt. Rundweg und Ausschilderung geben zwei verschiedene Hinweise: Die eine beschreibt die Form der Tour, die andere ihre Markierung.

Wer eher mit dem Rad plant, kann den Blick auf das Gemeindegebiet richten: In Costermano gibt es kombinierte Fuß- und Radwege sowie Radwege. Im Vergleich dazu ist das Valle dei Mulini eine konkrete Wanderoption in einem benannten Tal. Für die Planung sind das unterschiedliche Maßstäbe: ein Rundweg im Tal oder Wegeformen auf Ebene des Gemeindegebiets.

Der Bicigrill umfasst einen Gastronomiebereich, Nebenräume und eine große Wiese. Die Wiese eignet sich für sportliche, spielerische und öffentliche Veranstaltungen. Wenn Sie bei Ihrer Reise auch solche Nutzungen berücksichtigen, ist die Eignung der Wiese ein eigener Gesichtspunkt neben Wandern und Radfahren.

Geschichte und sakrale Kunst

Der Deutsche Soldatenfriedhof Costermano liegt in einer hügeligen Gegend am Ostufer des Gardasees, in der Gemeinde Costermano. Dort ruhen die sterblichen Überreste von 22.028 deutschen Gefallenen sowie weiterer Gefallener des Zweiten Weltkriegs, die aus Kriegsfriedhöfen und anderen Bestattungsorten Norditaliens überführt wurden. Die Zahl 22.028 bezieht sich auf die deutschen Gefallenen; weitere Gefallene des Zweiten Weltkriegs kommen hinzu. Der Friedhof ist barrierefrei gestaltet. Wenn diese Gestaltung für Ihre Besuchsplanung wichtig ist, prüfen Sie die aktuellen Besuchsmöglichkeiten vorab.

Die Chiesa di San Lorenzo wurde 1910 eingeweiht und 1949 zur Pfarrkirche. Für die zeitliche Einordnung sind das zwei verschiedene Stationen: 1910 die Einweihung, 1949 die Erhebung zur Pfarrkirche. In der Kirche sind Fresken des Malers Angelo Marchi zu sehen, die die Madonna del Rosario darstellen. Wenn Sie sich für sakrale Kunst interessieren, bietet das ein klar benanntes Bildthema neben der Geschichte des Kirchenstatus. Der Begriff Fresko bezeichnet eine Wandmalerei; das Motiv benennt dagegen, was in der Kirche dargestellt ist.

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