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Fara Vicentino erschließt sich über drei unterschiedliche Themen: Kirchenkunst und Baugeschichte, Wege durch eine abwechslungsreiche Landschaft sowie den Wein Torcolato. Wenn Sie eine Unterkunft in Fara Vicentino suchen, hilft diese Mischung bei der Frage, welche Entdeckungen Ihren Aufenthalt prägen sollen. Die Kirchen verweisen auf Bauphasen vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert; Wege führen durch Wald, Wiesen, Ackerflächen und Weinberge, während die Oasi Selgea Naturbeobachtung und Zeit am Seeufer verbindet.

Kirchenkunst und Baugeschichte

Die Chiesa parrocchiale di S. Bartolomeo apostolo verbindet mehrere historische und künstlerische Bezüge. Bis 1180 war sie Eigentum der Augustinermönche; zwischen 1851 und 1859 wurde sie im neoklassizistischen Stil wiederaufgebaut. Am Hauptaltar befindet sich ein Gemälde von Giacomo da Ponte, das die Jungfrau Maria mit der heiligen Lucia und der heiligen Maria Magdalena zeigt. Das Kunstwerk ergänzt die Baugeschichte um einen eigenen kunsthistorischen Schwerpunkt.

Auch die Chiesa di San Giorgio Martire lässt sich zeitlich differenziert einordnen: Wahrscheinlich entstand sie um 1250, erstmals erwähnt wurde sie 1297 in einem bedeutenden Dokument. Der Bau der neuen Kirche begann 1770; der steinerne, turmförmige Glockenturm wurde zwischen 1821 und 1828 wiederaufgebaut. Das Oratorio Immacolata e Santi Felice e Fortunato ergänzt den Blick auf frühere Bauphasen. Seine ursprüngliche Kirche wurde um 1480 an der Stelle einer kleineren, aus dem Jahr 1150 stammenden und später zerstörten Kirche errichtet. Im Haus des Keramikkünstlers Alessio Tasca befinden sich außerdem Keramikskulpturen des Künstlers.

Wege durch die Landschaft

Der Cammino Rigoni Stern verläuft auf der Strecke Vicenza–Asiago durch Fara Vicentino. Der Sentiero Natura di Valle Zaccona führt durch Wälder, Wiesen, Ackerflächen und Weinberge zu historischen lokalen Contrade. Die beiden Wege unterscheiden sich damit in ihrer Ausrichtung: Der Cammino ist Teil einer Strecke zwischen Vicenza und Asiago, während beim Sentiero die wechselnde Landschaft und die Contrade im Mittelpunkt stehen.

Eine weitere Route ist der Itinerar 2.01. Er verläuft durch die Hügel von Fara Vicentino, Breganze und Lugo di Vicenza sowie entlang des Flusses Astico und des Bachs Chiavone Bianco. Von der Reitanlage in der Ortschaft Val Zaccona können Reitausflüge starten.

Natur und Wein

Die Oasi Selgea liegt nahe dem Fluss Astico an der Stelle eines ehemaligen Kiesbruchs und an der Grenze zur Gemeinde Zugliano, der Eigentümerin des Naturgebiets. Dort lassen sich Enten und andere Vögel beobachten; außerdem gibt es Picknickbereiche und die Möglichkeit, am Seeufer zu sitzen. Am Bach Chiavone liegt das Fundgebiet der fossilen Palmen von Lonedo.

Der Torcolato ist ein Passito-Wein, der in Fara Vicentino seit Jahrhunderten bekannt ist. Eine Weinstraße führt von Breganze über Torreselle zwischen den Tälern des Astico und des Chiavone. So stehen neben Kirchen und Wegen auch der lokale Weinbezug und eine weiter gefasste Weinlandschaft als Themen für die Reiseentscheidung zur Verfügung.

Weitere Reiseziele entdecken: Monticello Conte Otto, Schiavon, Valdagno, Chiampo, Arcugnano, Caldogno, Nove, Cassola.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vicenza.

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